Jakobsweg Länge & Dauer: Übersicht der Jakobswege 2024

Teile dies mit Freunden, die auch pilgern möchten:

Was möchtest du über den Jakobsweg wissen?

Der Jakobsweg ist genaugenommen kein einzelner Wanderweg, sondern ein komplexes Netz von Pilgerwegen durch Europa. Das siehst du auch auf der Jakobsweg Karte, wo die Strecken und Distanzen in km eingezeichnet sind.

Alle Jakobswege haben eine unterschiedliche Länge und Dauer, jedoch das gleiche Ziel: die Kathedrale in Santiago de Compostela.  Am populärsten bei den Pilgern sind die Jakobswege in Spanien und derJakobsweg in Portugal.

Der bekannteste spanische Pilgerweg ist der Camino Francés, den auch Hape Kerkeling pilgerte und in seinem Bestseller „Ich bin dann mal weg“ beschrieb. Mein persönlicher Favorit ist der Küstenweg Camino del Norte in Nordspanien. 

Jakobsweg Länge: Karte mit km-Entfernungen

Jakobsweg Länge in km auf der Karte
Jakobsweg Länge in km auf der Karte

Vergleich der bekanntesten Jakobswege

JakobswegLandLänge:Dauer:SchwierigkeitPilgeranteil:Alleinstellungsmerkmal:
Camino FrancésSpanien800 Kilometer5 WochenLeicht-Mittel49%ideal für Anfänger, hohe Herbergsdichte, viele kulturelle Schätze
Jakobsweg Portugal (Inlandsvariante & Küstenweg)Portugal/Spanien240 Kilometer2 WochenLeicht32%Ideal für Anfänger, relativ kurz, Variante entlang der Küste
Camino InglésSpanien120 Kilometer1 WocheLeicht5,4%Ideal für Anfänger & Menschen, die nur eine Woche Zeit haben
Camino del Norte (Küstenweg)Spanien800 Kilometer5 WochenMittel-Schwer4,6%Wunderschöner, herausfordernder Weg entlang des Meeres, braucht gute Wanderkleidung
Camino PrimitivoSpanien310 Kilometer3 WochenSchwer4,6%Sehr einsamer, herausfordernder & naturbelassener Weg
Via de la PlataSpanien1.000 Kilometer7 WochenMittel2,5%Langer Weg, längere Etappen, viel Natur & Weite, im Winter begehbar
Santiago bis Kap FinisterreSpanien85 Kilometer4 TageMittel0,2%„Bonus“-Weg von Santiago aus

Wie lang ist der Jakobsweg insgesamt?

Die Jakobsweg Länge variiert zwischen 120 und 1.000 km, je nachdem, für welchen Pilgerweg man sich entscheidet. Die meistgewählten Jakobswege sind aber zwischen 240 und 800 km lang. Die genauen Zahlen dazu:

Jakobsweg Dauer: Wie lange braucht man für den Jakobsweg?

Die Jakobsweg Dauer zu Fuß hängt von der Länge der gewählten Jakobsweg-Route ab, sowie vom Etappen- und Höhenprofil des Weges und der eigenen Kondition. Auch wenn man die Frage „Wie lange dauert der Jakobsweg?“ nicht pauschal beantworten kann, gibt es Orientierungen:

Jakobsweg Etappen kalkulieren: Beispiel-Rechnung

Km pro StundeKm pro TagBenötigte Zeit für 100 km Länge
Gemächliches Tempo2-3 km/h8-168 Tage
Durchschnittliches Tempo4 km/h16-245 Tage
Hohes Tempo5-6 km/h24-363-4 Tage

Wie viele Jakobsweg km pro Tag sind realistisch?

20 bis 25 km pro Tag sind auf dem Jakobsweg realistisch – allerdings oft erst nach einer Woche, nachdem man sich gut eingelaufen hat.

Zu Beginn würde ich kürzere Etappen und weniger km pro Tag empfehlen, damit dein Körper sich an die ungewohnte Belastung gewöhnen kann. Anderenfalls riskierst du Schmerzen, was dich langfristig zu Pausentagen zwingen könnte.

Auch das Gewicht deines Jakobsweg-Rucksacks und die Anzahl der mitgenommen Gegenstände von der Jakobsweg-Packliste beeinflussen dich unterwegs. Je weniger Gepäck du zu tragen hast, desto leichter wird dir das Pilgern fallen.

Die folgende Tabelle zeigt, wie viel Kilometer (km) pro Tag auf dem Jakobsweg realistisch sind.

Bei 4 km/h – was oft als Durchschnitt kalkuliert wird – sind meiner Einschätzung nach 16 bis 24 Tageskilometer machbar. Daraus kannst du die ungefähre Länge deiner Pilgerreise errechnen. 

Ein langsamer Pilger, der sich Zeit lässt, und weniger Km am Tag absolviert, benötigt länger für den Weg, als jemand, der schnell unterwegs ist. Die Tabelle soll dir bei der groben Planung der Reise und den Etappen helfen, das ist ihr einziger Zweck.

Wichtig: Schneller ist nicht gleich besser! Jeder hat ein anderes Fitness-Level, andere Kondition und Voraussetzungen. Zudem kann das Bedürfnis je nach Stimmung und Tag sich auch verändern.

Mein Tipp ist: Lerne auf dein Bauchgefühl zu hören. Der Jakobsweg ist kein Wettrennen, vergleiche dich nicht mit anderen, sondern gehe deinen eigenen Weg zu dir selbst!

Unsere eBooks zur Jakobsweg-Vorbereitung:

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Der portugiesische Jakobsweg mit Küstenvariante liegt im Trend. Mit diesem eBook + Unterkunftstipps bist du vorbereitet!

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Der Camino del Norte ist wunderschön, aber körperlich herausfordernd. Unser eBook inkl. Unterkunftsverzeichnis unterstützt dich dabei!

Die bekanntesten Jakobswege in Spanien mit ihrer Gesamt-Länge

  • Länge: 800 Km
  • Anzahl Etappen: 33
  • Benötigte Dauer: 5-6 Wochen Zeit
  • Startpunkt: St. Jean Pied de Port
  • Geeignet für: Anfänger bis Fortgeschrittene
  • Herbergsdichte: Sehr hoch
  • Infrastruktur: Sehr gut
  • Bekanntheit: Sehr hoch
  • Pilgeraufkommen: Sehr hoch
  • Länge: 240 Km
  • Anzahl Etappen: 12
  • Benötigte Dauer: 2 Wochen Zeit
  • Startpunkt: Porto 
  • Geeignet für: Anfänger bis Fortgeschrittene
  • Herbergsdichte: Hoch bis sehr hoch
  • Infrastruktur: Gut bis sehr gut
  • Bekanntheit: Hoch
  • Pilgeraufkommen: Mittel bis Hoch
  • Länge: 800 Km
  • Anzahl Etappen: 40
  • Benötigte Dauer: 5-6 Wochen Zeit
  • Startpunkt: Irun
  • Geeignet für: Sportliche Anfänger bis Fortgeschrittene
  • Herbergsdichte: Mittel bis Hoch
  • Infrastruktur: Gut
  • Bekanntheit: Mittel
  • Pilgeraufkommen: Mittel
  • Länge: 300 Km
  • Anzahl Etappen: 15
  • Benötigte Dauer: 2-3 Wochen Zeit
  • Startpunkt: Oviedo
  • Geeignet für: Fortgeschrittene
  • Herbergsdichte: Mittel bis Gut
  • Infrastruktur: Mittel bis Gut
  • Bekanntheit: Gering
  • Pilgeraufkommen: Gering bis Mittel
  • Länge: 120 Km
  • Anzahl Etappen: 5
  • Benötigte Dauer: 1 Woche Zeit
  • Startpunkt: Ferrol/Coruna
  • Geeignet für: Anfänger bis Fortgeschrittene
  • Herbergsdichte: Sehr hoch
  • Infrastruktur: Sehr gut
  • Bekanntheit: Gering
  • Pilgeraufkommen: Mittel
  • Länge: 1.000 Km
  • Anzahl Etappen: 36
  • Benötigte Dauer: 6-8 Wochen Zeit
  • Startpunkt: Sevilla
  • Geeignet für: Fortgeschrittene
  • Herbergsdichte: Gering bis Mittel
  • Infrastruktur: Mittel
  • Bekanntheit: Gering
  • Pilgeraufkommen: Gering

Besonderheiten & Unterschiede bekannter Jakobswege

Infografik Die 6 wichtigsten Jakobswege und ihre Besonderheit

Empfehlungen:

Weitere Jakobswege in Europa

  • Länge: variiert
  • Anzahl Etappen: variiert
  • Benötigte Dauer: je nach Route
  • Startpunkt: je nach Route
  • Geeignet für: Anfänger bis Fortgeschrittene
  • Herbergsdichte: Mittel
  • Infrastruktur: Gut
  • Bekanntheit: Gering
  • Pilgeraufkommen: Gering bis Mittel
  • Länge: variiert
  • Anzahl Etappen: variiert
  • Benötigte Dauer: je nach Route
  • Startpunkt: je nach Route
  • Geeignet für: Anfänger bis Fortgeschrittene
  • Herbergsdichte: Mittel
  • Infrastruktur: Gut
  • Bekanntheit: Gering
  • Pilgeraufkommen: Gering bis Mittel
  • Länge: variiert
  • Anzahl Etappen: variiert
  • Benötigte Dauer: je nach Route
  • Startpunkt: je nach Route
  • Geeignet für: Anfänger bis Fortgeschrittene
  • Herbergsdichte: Mittel
  • Infrastruktur: Mittel bis Gut
  • Bekanntheit: Gering
  • Pilgeraufkommen: Gering bis Mittel
Pilgern in der Schweiz
  • Länge: variiert
  • Anzahl Etappen: variiert
  • Benötigte Dauer: je nach Route
  • Startpunkt: je nach Route
  • Geeignet für: Anfänger bis Fortgeschrittene
  • Herbergsdichte: Mittel
  • Infrastruktur: Mittel bis Gut
  • Bekanntheit: Gering
  • Pilgeraufkommen: Gering bis Mittel

Welcher Jakobsweg passt zu mir?

Wenn du Lust auf ein kleines Quiz hast, kannst du anhand meiner 4 Fragen vielleicht sogar schon herausfinden, welcher Camino für dich und deine Bedürfnisse ideal ist.

Mache den Test, du wirst danach weitergeleitet zu dem Artikel über denjenigen Jakobsweg, der am ehesten zu deinen Aussagen passt:

0%

Ist es dir egal, wie belebt und voll der Jakobsweg zu deiner Reisezeit ist?

Wie wichtig ist dir, dass du alle paar Kilometer die Option hast, eine Unterkunft zu finden?

Wie körperlich anspruchsvoll darf der Jakobsweg werden?

Wie viel Zeit hast du zur Verfügung?

Welcher Jakobsweg passt zu mir? Quiz
Camino Francés
Camino Portugues
Camino del Norte
Camino Ingles
Via Plata
Deutsche Pilgerwege
Camino Primitivo

Warum ist der Jakobsweg so beliebt?

Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Für mich sind es die folgenden Gründe für den Jakobsweg und warum Pilgern gut tut:

  • Bewegung tut gut, insbesondere wenn man sonst in seinem Alltag viel sitzt. 
  • Rauskommen in die Natur baut Stress ab: Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass „Waldbaden“ unserer Gesundheit gut tut 
  • Spontanität wiederentdecken: Viele Jakobswege ermöglichen dir, dass du spontan entscheidest, wo du übernachtest 
  • Auszeit für mich sowie Austausch mit anderen Pilgern

Jakobsweg: Start und Endpunkt

Jakobsweg: Aktuelles

Jakobsweg: Wo & wie übernachten?

Jakobsweg: Was kostet pilgern?

Jakobsweg: Wann pilgern?

Jakobsweg-Ausrüstung: Was mitnehmen?

Eine passende, nicht zu schwere Wanderausrüstung ist essenziell, um den langen Jakobsweg erfolgreich abzuschließen und unterwegs bestmöglich frei von körperlichen Beschwerden und Schmerzen zu bleiben. 

Zu den wichtigsten Packstücken gehören:

Im Video zeige ich dir, welche Outdoor-Ausrüstung ich für den Jakobsweg nutze, und gebe Tipps, wie du es schaffst, dein Rucksack-Gewicht möglichst überschaubar zu halten.

Jakobsweg Vorbereitung & Planung

Die 50 wichtigsten Fragen zum Jakobsweg von mir beantwortet

Manu und ich in San Sebastian

Der Jakobsweg ist ein Netzwerk von Pilgerrouten durch Europa. Hauptsächlich führen Jakobswege durch Spanien, wobei die Jakobswege unterschiedliche Längen und Dauer haben. Alle Wege haben gemeinsam, dass sie in Santiago de Compostela enden.

Gute Frage, da musste ich selbst bei Wikipedia nachschauen: Offenbar wurde der berühmte Pilgerweg bereits im Jahr 1047 erstmals erwähnt.

Die Namensgebung geht auf die erste urkundliche Erwähnung zurück: Demnach soll der Weg schon sehr früh von den Pilgern des heiligen Jakobus gegangen worden sein.

Der Jakobsweg hat seit jeher eine große Tradition. In der jüngsten Vergangenheit war es neben Paulo Coelho unter anderem Hape Kerkeling, der mit seinem Bestseller „Ich bin dann mal weg“ (hier erhältlich) wieder auf den Pilgerpfad aufmerksam machte.

Meine Vermutung ist, dass insbesondere durch die Schnelllebigkeit und Digitalisierung unserer Zeit eine Sehnsucht entsteht:

Eine Sehnsucht zurück nach Einfachheit, Verbindung zur Natur und Bewegung – genau diese Erfahrung bietet eine Wanderreise auf diesem Pilgerweg, mit minimalistischer Ausrüstung und Packliste.

„Man muss es erlebt haben“, werden dir die meisten Pilger sagen. Ich versuche die „Magie“ des Caminos zu erklären: Durch die Pilgerherbergen gibt es einen Gemeinschafts-Gedanken. Man fühlt sich mit anderen Pilgern verbunden, selbst wenn man alleine pilgert. 

Möglicherweise ist dies auf dem Jakobsweg noch stärker als auf anderen Fernwanderwegen. Das weiß ich nicht. Aber es ist ein starkes Gefühl. Abends gibt es teilweise gemeinsames Abendessen, Austausch.

Zudem sind die Pilgerunterkünfte besonders, da man hier in der Regel nur mit dem Pilgerausweis übernachten darf, nicht als Tourist.

Abgesehen davon „macht es was mit dir“, wenn du wochenlang täglich fast nur wandernd in der Natur unterwegs bist und aus deinem Alltag herausgerissen wirst.

Der bekannteste Jakobsweg ist der Camino Francés mit einer Länge von ca. 800 Kilometern. Ähnlich lang ist der nordspanische Küstenweg Camino del Norte.

Es gibt aber auch deutlich kürzere Pilgerwege, wie z.B. den portugiesischen Jakobsweg mit „nur“ 250 Kilometern Länge.

Früher begann er direkt vor der Haustüre des jeweiligen Pilgers. Heutzutage reisen die meisten Pilger mit dem Flugzeug zu einem der beliebtesten Startpunkte:

  • z.B. nach St. Jean Pied de Port, um den Camino Francés zu laufen.
  • Nach Irun, um den Küstenweg zu gehen
  • Oder nach Porto, um auf dem Camino Portugues zu pilgern

Für weitere Informationen schau am besten in unseren Artikel „Wo fängt der Jakobsweg an?“

Der Jakobsweg endet an der imposanten Kathedrale in Santiago de Compostela. Das ist in Nordwestspanien. Hier liegen der Legende nach die Gebeine des Apostels Jakobus begraben, nach dem der Pilgerweg benannt ist.

Ja, es gibt sogar eine ganze Menge von Jakobsweg-Routen. Die populärsten Wege laufen durch Spanien, aber es gibt auch Pilgerwege durch Portugal, Frankreich und sogar Jakobswege in Deutschland bei uns – vielleicht sogar ganz nah an deinem Wohnort!?

Hape Kerkeling hat sich damals für den bekanntesten Jakobsweg entschieden, den Camino Francés. Er hat auch darüber seinen Bestseller „Ich bin dann mal weg“ geschrieben.

(Übrigens ist sein Reisebericht auch als Hörbuch – von ihm selbst eingesprochen – nach wie vor ein echter Genuss. Ich habe es Anfang 2024 nochmals gehört und viel gelacht und zugleich mitgelitten.)

Zum Camino Frances: Dieser Weg wird immer noch von der Hälfte der Pilger (50%, Stand 2024) gewählt und verfügt über die beste Infrastruktur.

Ich vor der Kathedrale in Santiago

Für seinen Jakobsweg hat Hape Kerkeling nach meinen Recherchen 6 Wochen Zeit benötigt. Das ist ein typisches Zeitfenster für einen Pilger, der den kompletten Camino geht. 

Ja, die gibt es. Ein sehr bekannter ist der amerikanische FilmDein Weg“, der meiner Meinung nach wider Erwarten nicht kitschig, sondern durchaus treffend und realitätsnah inszeniert ist. Eine Übersicht über alle Jakobsweg Filme ist hier zu finden.

Ganz aktuell ist Ende 2024 „Auf dem Weg“ ins Kino gekommen, ein französischer Film, der sehenswert ist – wenngleich es nicht direkt um den Camino gibt.

Da hat vermutlich jeder, der den Weg gelaufen ist, seine eigene Meinung zu. Für mich persönlich war mein erster Jakobsweg, der Camino del Norte, der bislang schönste. Seine Lage am Meer in Nordspanien inmitten der grünen, teilweise dünn besiedelten Landschaft ist einfach toll.

Ja, auch bei uns in Deutschland gibt es Jakobswege – sogar eine ganze Menge. Zu den bekanntesten Routen gehört sicherlich der bayerische Jakobsweg.

Aber in fast allen Bundesländern und Regionen Deutschlands lassen sich Pilgerwege mit dem Muschelzeichen finden. Bekannt ist auch der Mosel Camino.

Meine Erfahrung ist: Ja, das kann passieren, dass eine solche Reise dich verändert. Stell dir vor, du kommst für fünf Wochen aus deiner gewohnten Umgebung heraus.

Statt täglich stundenlang am Schreibtisch zu sitzen, wanderst du jeden Tag ungefähr genauso viele Stunden durch eine immer andere Landschaft. Du hast Zeit für dich, triffst andere Gleichgesinnte und „kommst wirklich raus“ aus deinem Alltag.

Gottseidank hat sich die Situation ja entspannt – auch auf dem Jakobsweg. Dennoch bleibt abzuwarten, inwiefern viele Herbergen die finanziellen Einbußen infolge der Corona-Pandemie abfangen können oder nicht. 

Damals habe ich einen Artikel zu Corona und Jakobsweg geschrieben, den ich von Zeit zu Zeit aktualisiert habe.

Jein. Es gibt diese „Horrorgeschichten“ vom Weg. Nachdem ich bislang zusammengezählt bereits mehrere Monate auf unterschiedlichen Jakobswegen unterwegs war, kann ich sagen:

Es kann mal vorkommen, dass es einen Befall mit Bettwanzen gibt in einer der Jakobsweg Herbergen. Dies ist jedoch äußerst selten. Naturgemäß häufiger passiert es da schon, dass jemand im Schlafsaal einer Herberge schnarcht. Da helfen Ohrstöpsel ganz gut.

Falls du nicht der „Typ“ für solche Gruppen-Schlafsäle bist, gibt es natürlich auch entlang des Jakobswegs Pensionen und Hotels. Und wenn du mehr wissen möchtest, lies gern meinen Erfahrungsbericht von den Pilgerherbergen.

Ja, es gibt inzwischen in sehr vielen Herbergen entlang des Weges ein Wlan.

Funfact: Als ich diesen Blog vor zehn Jahren in 2014 gegründet habe, gehörte die Frage nach dem Wlan noch nicht zu den beliebtesten Fragen von Jakobsweg-Interessierten. 🙂

Ja, das würde ich empfehlen. Strenggenommen brauchst du zwar nicht unbedingt einen Pilgerführer. Der Jakobsweg ist oftmals so gut ausgeschildert mit Wegmarkierungen und dem Muschel-Zeichen, dass man auch so gut den Weg findet.

Dennoch würde ich dir einen Reiseführer für den Jakobsweg ans Herz legen. Dort findest du nochmal eine total ausführliche Wegbeschreibung und viele Infos zu den Orten etc.

Für die spezielle Vorbereitung vorab lege ich dir meine Jakobsweg eBooks ans Herz. Denn in den bekannten Pilgerführer wird dieser wesentliche Teil meines Erachtens nach etwas kurz behandelt. Also solche Dinge, wie: Anreise planen, Ausrüstung beschaffen, welche Route wählen, etc.

Am besten zweierlei:

  • Für die Vorbereitung das zu deiner Route passende Jakobsweg-eBook von mir, weil dort Aspekte der Vorbereitung abgedeckt werden, die in den gängigen Pilgerführer zu knapp behandelt werden.
  • Für unterwegs habe ich die besten Erfahrungen gesammelt mit dem „gelben“ Buch. Das „rote“ ist aber auch ok. Von beiden Büchern gibt es Reiseführer für alle gängigen Jakobsweg-Routen hier. (runterscrollen)
Jakobsweg Camino del Norte

Inzwischen steigt auch die Zahl der Apps zum Pilgern. Ich selbst habe noch keine Pilger-Apps getestet, aber es gibt zunehmend Apps zum Jakobsweg

Ich würde dir bei Interesse empfehlen, im App-Store deines Smartphones einfach mal nach „Jakobsweg App“ zu suchen und Bewertungen zu vergleichen.

Du musst nicht supersportlich sein, um pilgern gehen zu können. Eine gewisse Ausdauer und Grundfitness erleichtert natürlich insbesondere den manchmal etwas anstrengenden Einstieg.

Gerade die ersten Tage mit der unbewohnten Belastung für die Füße und den Rücken durch den vollen Jakobsweg-Rucksack können anspruchsvoll sein.

Als wichtigsten Tipp kann ich dir mitgeben aus meiner Erfahrung: Lass es anfangs langsam angehen und steigere dein Tagespensum peu a peu.

Die häufigsten Anfängerfehler auf dem Jakobsweg sind es, gleich am ersten und zweiten Pilgertag Distanzen von 30 km zu absolvieren. Nicht selten werden solche Fehler teuer bezahlt mit schmerzhaften Blasen am Fuß.

Zu Beginn können 15 Kilometer durchaus genug sein. Wer fit ist, kann auch 20 oder 25 km absolvieren. Ganz oben im Artikel findest du eine Kalkulationstabelle.

Dabei gilt es, sich nicht nur am eigenen Fitnesslevel zu orientieren, sondern auch am Wegprofil, Höhenprofil und Schwierigkeitsgrad der gewählten Jakobsweg-Route und Etappe.

Zu den körperlich schwersten und anspruchsvollsten Pilgerwegen gehören der Camino Primitivo und der Camino del Norte.

Eher leicht und flach ist das Profil des Jakobswegs in Portugal, der perfekt für Anfänger ist. Ähnlich kurz und flach ist der noch kaum bekannte Camino Ingles.

Auch der Camino Francés gilt als einsteiger-freundlich, vor allem, weil er eine so dichte Infrastruktur an Herbergen aufweist, dass du die Etappen kurzhalten kannst.

Hier fällt mir sofort der Camino Ingles ein – perfekt für eine Woche Urlaub. Auch die letzten 100 Km des Camino Francés von Sarria bis Santiago de Compostela sind in einer Woche zu schaffen.

Gut in zwei Wochen bewältigen kannst du den portugiesischen Jakobsweg von Porto nach Santiago de Compostela.

Alle anderen Routen bedürfen mehr Zeit – oder sind deutlich kürzer, wie der Camino Ingles (1 Woche).

Tipp: Natürlich kannst du auch vom Camino del Norte nur zwei Wochen pilgern – und z.B. ein anderes Mal weiterpilgern.

Meiner Erfahrung nach kann es hilfreich sein, vor deiner Pilgerreise eine kleine Handvoll Tagestouren in deiner Region zu machen. Am besten mit dem gepackten Jakobsweg-Rucksack, wie du ihn auch auf den Camino mitnehmen wirst.

Denn so kannst du nicht nur deine Kondition etwas trainieren und vorbereiten, sondern du kannst auch deine Jakobsweg-Schuhe einlaufen und checken, ob deine Jakobsweg-Packliste perfekt für dich ist, oder ob Optimierungsbedarf bei der Ausrüstung besteht.

Hierüber wird unter Pilgern gerne hitzig diskutiert. Ein paar Pilger, die sehr hart mit sich selbst ins Gericht gehen, würden sagen: Nein. Ich würde sagen: Ja. Denn du selbst entscheidest, denn es geht um deinen Weg und nicht um einen Wettbewerb, wer am schnellsten ist. Übrigens: Auch Hape Kerkeling ist zwischendurch getrampt.. 🙂

In der Regel darfst du im Falle einer Erkältung oder Erkrankung länger in der jeweiligen Pilgerherberge bleiben und genesen. Für gesunde gilt, dass man im Normalfall nur einmal dort übernachtet.

Nicht unbedingt, da die „normalen“ Behandlungen, ähnlich einem Besuch beim Hausarzt, in der Regel über deine Krankenversicherung abgedeckt sind in Europa. Alles, was jedoch darüber hinausgeht, ist vermutlich nicht mehr abgedeckt.

Daher kann es schon sinnvoll sein, für die Zeit der Pilgerreise eine zusätzliche Auslands-Reisekrankenversicherung abzuschließen. Ich hatte dies gemacht.

Jakobsweg Herbergen von innen 2

Die Kosten für den Jakobsweg hängen von der Jahreszeit, dem Land, in dem du pilgerst, und von deinem „Pilger-Lifestyle“ ab.

Durchschnittlich würde ich sagen, dass man mit 30-35 Euro am Tag für Essen und Übernachtung zusammen gut auf dem Jakobsweg zurechtkommt (vor ein paar Jahren noch 25€/Tag).

Ich würde ca. 250 Euro empfehlen. Mehr Bargeld ist ein unnötiges Sicherheitsrisiko, da du immer mal was verlieren könntest. Diebstahl ist eher eine echte Seltenheit auf dem Camino dagegen.

An den Geldautomaten in den Städten (und teilweise Dörfern), an den Banken, und teilweise auch in Restaurants oder Bars, die einen Geldautomaten haben. Bedenke, dass ggf. Gebühren für das Geld abheben anfallen können.

Aus diesem Grund kann (nicht muss) eine Reisekreditkarte unter Umständen Sinn machen kann, wenn diese ein gebührenfreies oder –armes Abheben enthält.

Eine Garantie gibt es – wie bei allem im Leben – nie. Dennoch sei dir gesagt: Diebstahl ist äußerst selten auf dem Camino Santiago.

Falls du dennoch dich bestmöglich absichern möchtest, gibt es z.B. spezielle Schlösser für den Rucksack (hier erhältlich), sowie auch Verstecke für das Portemonnaie im Gürtel („Geldgürtel“).

In manchen Regionen und Bars und Restaurants auf dem Jakobsweg kannst du das „Pilgermenü“ (menu de peregrino) bestellen.

Dann bekommst du für ca. 10 Euro ein komplettes Menü inkl. Brot, Wein und Wasser – also echt viel! Zum Frühstück halten es die Spanier übrigens meist simple: Baguette mit Marmelade und Kaffee.

Nein, man muss nicht zwangsläufig sehr gläubig sein, um pilgern zu gehen. Tatsächlich ist es so, dass die Zahl der Menschen, die wegen des Glaubens den Jakobsweg gehen, abnimmt.

Nichtsdestotrotz – so mein Gefühl – nimmt dafür aber die Zahl derer zu, die „spirituell“ sind, die vielleicht nicht direkt an Gott glauben, dafür aber auf Sinnsuche sind auf dem Jakobsweg.

Sei es, weil sie in einer persönlichen oder beruflichen Krise sind, ein Burnout haben oder einfach mal raus wollen und ein Abenteuer erleben.

Du musst kein spanisch können für den Jakobsweg, um zurecht zu kommen. Irgendwie verständigt man sich immer. Aber: Dennoch kann es hilfreich sein, die wichtigsten Vokabeln zu kennen – denn es gibt Regionen, wo du mit deutsch oder englisch nicht mehr weiterkommst.

Ein Spanisch Sprachführer (hier erhältlich) und/oder eine Liste mit den am meisten verwendeten Ausdrücken kann dir das Leben vor Ort enorm erleichtern.

Und glaub mir: Spanisch lernen vor Ort macht deutlich mehr Spaß, als vor einem trockenen Buch in der Schule damals!

Menschen aus allen Nationen und Kontinenten sind auf dem Jakobsweg unterwegs. Die meisten Pilger sind aus Spanien selbst, wie die offiziellen Pilgerstatistiken zeigen.

Doch abgesehen davon, findest du Deutsche, Franzosen, Italiener, Japaner, Amerikaner, Chinesen und viele weitere Nationen vertreten!

Jain. Läufst du den Camino Francés zur Hauptzeit im Sommer auf den letzten 100 Km (die übrigens mindestens notwendig sind, um die Pilgerurkunde zu bekommen), so kann es sehr voll werden (übrigens auch auf anderen Routen im Hochsommer).

Abseits der letzten 100 Km und abseits der Hauptsaison und –route verteilt es sich jedoch häufig und ist nicht zu voll.

Ja, die meisten Abschnitte der populären Jakobswege sind inzwischen sehr gut markiert und ausgeschildert. Am allerbesten ist wohl der populäre Camino Francés markiert. „Idiotensicher“, wie Raimund Joos einmal schrieb. 🙂

Collage von Jakobsweg Bildern von mir

Es kann eine unvergessliche Erfahrung sein, den Jakobsweg am Stück zu laufen über fünf Wochen. Wenn du jedoch nicht die Zeit dafür hast, kannst du ihn auch „splitten“ und in mehrere kleine Reisen aufteilen.

Das weiß man vorher nie, und das ist meines Gefühls nach auch ein bisschen Veranlagungssache. Du kannst aber das bestmögliche tun, um Blasen an den Füßen auf dem Jakobsweg zu vermeiden:

  • Creme dir morgens und abends die Füße mit Hirschtalg ein,
  • Schau, dass deine Wanderschuhe genügend groß sind (besser ½ Nummer zu groß kaufen)
  • Trage gute Wandersocken
  • Platziere Blasenpflaster an Stellen auf dem Fuß, wo sich erste Schwierigkeiten andeuten

Du findest auf meinem Blog eine ausführliche Packliste für den Jakobsweg. Dort steht alles drin, was du mitnehmen solltest.

Zu den wichtigsten Utensilien gehört mit Sicherheit dein Pilgerausweis (hier erhältlich).

Eine Isomatte und ein Zelt brauchst du nur, wenn du vorhast, auf dem Jakobsweg zu zelten. Generell gilt: So minimalistisch wie möglich packen!

Manche Pilger lieben ihre Wanderstöcke, andere haben es ausprobiert und sich unwohl damit gefühlt. Es ist ein bisschen eine „Typsache“, ob man Trekkingstöcke auf dem Jakobsweg (hier erhältlich) mag.

Auf besonders bergigen Routen wie dem Camino del Norte und Camino Primitivo sind sie in jedem Fall eher nötig und definitiv eine Hilfe!

Das kommt drauf an, wo du startest und welchen Weg du gehst. Die meisten PilgerInnen nehmen das Flugzeug und fliegen nach Bilbao, Porto oder Santiago de Compostela – abhängig davon, wo sie in den Weg einsteigen.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Planen der Anreise und Buchen der Flüge zum Jakobsweg gibt’s hier.

Tipp: Mit dieser Flugsuchmaschine Preise vergleichen.

Genau jetzt! Denn dieser Moment kommt nur einmal… abgesehen davon: Jede Jahreszeit hat ihre Vor- und Nachteile. Besonders beliebt ist der Sommer, aber auch im Frühjahr und Herbst kann man hervorragend auf dem Jakobsweg pilgern gehen.

Ich habe dazu übrigens auch einen eigenen Artikel verfasst: Tipps zur besten Reisezeit für den Jakobsweg.

Ja, man kann den Jakobsweg auch mit dem Rad oder eBike bewältigen. Jeder zehnte Pilger ist laut Statistik ein Radpilger.

Lesetipp: Jakobsweg mit dem Fahrrad oder eBike

Davon würde ich eher abraten – wenngleich ich Pilger kenne, die das gemacht haben und zufrieden waren.

Das Problem: Hunde dürfen in der Regel nicht in die Pilgerherbergen auf dem Jakobsweg. Auch in Hotels und Pensionen ist es schwierig. Daher macht es als Pilger mit Hund fast nur dann Sinn, wenn du zeltest.

Vor wilden Hunden hatte ich mit am meisten Schiss vor meiner ersten Reise. Die Sorgen haben sich jedoch nicht bestätigt.

Es ist schon so, dass es – gerade in den kleineren Dörfern auf dem Land – in Spanien viele Hunde gibt, die jedoch zu 99% angekettet sind in den Vorgärten der Häuser und lediglich bellen.

Fotos vom Pilgerweg in Spanien

Es kann eine unvergessliche Erfahrung sein, den Jakobsweg am Stück zu laufen über fünf Wochen. Wenn du jedoch nicht die Zeit dafür hast, kannst du ihn auch „splitten“ und in mehrere kleine Reisen aufteilen.

Das weiß man vorher nie, und das ist meines Gefühls nach auch ein bisschen Veranlagungssache. Du kannst aber das bestmögliche tun, um Blasen an den Füßen auf dem Jakobsweg zu vermeiden:

  • Creme dir morgens und abends die Füße mit Hirschtalg ein,
  • Schau, dass deine Wanderschuhe genügend groß sind (besser ½ Nummer zu groß kaufen)
  • Trage gute Wandersocken
  • Platziere Blasenpflaster an Stellen auf dem Fuß, wo sich erste Schwierigkeiten andeuten

Du findest auf meinem Blog eine ausführliche Packliste für den Jakobsweg. Dort steht alles drin, was du mitnehmen solltest.

Zu den wichtigsten Utensilien gehört mit Sicherheit dein Pilgerausweis (hier erhältlich).

Eine Isomatte und ein Zelt brauchst du nur, wenn du vorhast, auf dem Jakobsweg zu zelten. Generell gilt: So minimalistisch wie möglich packen!

Manche Pilger lieben ihre Wanderstöcke, andere haben es ausprobiert und sich unwohl damit gefühlt. Es ist ein bisschen eine „Typsache“, ob man Trekkingstöcke auf dem Jakobsweg (hier erhältlich) mag.

Auf besonders bergigen Routen wie dem Camino del Norte und Camino Primitivo sind sie in jedem Fall eher nötig und definitiv eine Hilfe!

Das kommt drauf an, wo du startest und welchen Weg du gehst. Die meisten PilgerInnen nehmen das Flugzeug und fliegen nach Bilbao, Porto oder Santiago de Compostela – abhängig davon, wo sie in den Weg einsteigen.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Planen der Anreise und Buchen der Flüge zum Jakobsweg gibt’s hier.

Tipp: Mit dieser Flugsuchmaschine Preise vergleichen.

Genau jetzt! Denn dieser Moment kommt nur einmal… abgesehen davon: Jede Jahreszeit hat ihre Vor- und Nachteile. Besonders beliebt ist der Sommer, aber auch im Frühjahr und Herbst kann man hervorragend auf dem Jakobsweg pilgern gehen.

Ich habe dazu übrigens auch einen eigenen Artikel verfasst: Tipps zur besten Reisezeit für den Jakobsweg.

Ja, man kann den Jakobsweg auch mit dem Rad oder eBike bewältigen. Jeder zehnte Pilger ist laut Statistik ein Radpilger.

Lesetipp: Jakobsweg mit dem Fahrrad oder eBike

Davon würde ich eher abraten – wenngleich ich Pilger kenne, die das gemacht haben und zufrieden waren.

Das Problem: Hunde dürfen in der Regel nicht in die Pilgerherbergen auf dem Jakobsweg. Auch in Hotels und Pensionen ist es schwierig. Daher macht es als Pilger mit Hund fast nur dann Sinn, wenn du zeltest.

Vor wilden Hunden hatte ich mit am meisten Schiss vor meiner ersten Reise. Die Sorgen haben sich jedoch nicht bestätigt.

Es ist schon so, dass es – gerade in den kleineren Dörfern auf dem Land – in Spanien viele Hunde gibt, die jedoch zu 99% angekettet sind in den Vorgärten der Häuser und lediglich bellen.

Eine sorgfältig bearbeitete Packliste erleichtert die Reise.

Ja, mit etwas Planung und Umsicht kann man den Jakobsweg auch als Familie pilgern. Dazu gibt es auch eine eigene Facebookgruppe, soweit ich weiß.

Was sagt dir dein Bauchgefühl?, wäre meine Gegenfrage. Wenn du das Gefühl hast, alleine pilgern gehen zu wollen (oder gar müssen), dann wird es das richtige sein.

Sehr viele Männer und auch Frauen gehen den Camino de Santiago alleine, da man dann so richtig Zeit für sich selbst hat und weniger Ablenkung hat.

Ja, es gibt sogar sehr viele Mädels, die den Jakobsweg alleine als Frau gehen

15 von ihnen habe ich für unser eBook interviewt!

Unterwegs findet man auch Anschluss und ist meist nur dann alleine, wenn man es auch wirklich will. Die Pilger sind meiner Erfahrung nach eine große Familie.

Ja, auch als Senior und Rentner kann man noch pilgern gehen. Ich habe selbst ein paar sehr fitte ältere PilgerInnen auf dem Camino del Norte kennengelernt. 

Hilfreich ist es, sich realistisch zu hinterfragen, welche Jakobsweg-Route zur eigenen Fitness passt. Auch die Etappen-Längen auf dem Jakobsweg sollten angepasst sein.

Ja, es gibt Unternehmen, die gegen eine Gebühr deinen Rucksack und dein Gepäck täglich zur nächsten Unterkunft mit dem Auto bringen.

Ich selbst bin auf eigene Faust gestartet. Aber wer sich sicherer fühlt, in einer Gruppe oder mit vorgebuchten Unterkünften zu starten, der sollte das machen.

Ein erfahrener Reiseveranstalter, den ich persönlich kenne, ist Pures Reisen – einen gratis Katalog kannst du hier anfordern.

Hauptsache ist, man folgt seinem Herzen und macht seinen Traum vom Jakobsweg wahr – ob alleine oder als geführte Jakobsweg-Reise über einen Reiseveranstalter.

Die Pilgerurkunde bekommst du am Ziel des Weges, in Santiago de Compostela. Dafür ist es notwendig, mindestens 100 km selbst gelaufen zu sein.

Nachweisen kannst du deine zurückgelegte Strecke mit Stempeln, die du täglich in den Unterkünften sammelst und in deinem Pilgerpass (hier erhältlich) dokumentierst.

Ja, wer noch Zeit hat (bis der Flieger zurück geht), kann noch 3-4 Tagesetappen dran hängen, und die knapp 100 Km von Santiago ans Kap Finisterre laufen.

Dort am „Ende der Welt“ ist ebenfalls eine „Sehenswürdigkeit des Jakobswegs“ zu finden, wenn man so will. Von hier kann man entweder wieder zurücklaufen, oder auch den Bus nehmen.

Großartig, dankbar, lebendig und gewachsen! Aber finde es selbst heraus!

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Autor: Christoph Erkens
Hola! Ich bin Christoph und teile hier meine Leidenschaft für das Wandern und den Jakobsweg mit dir. Seit ich 2014 zum ersten Mal pilgern war, hat mich der Camino nicht mehr losgelassen. 

Teile dies mit Freunden, die auch pilgern möchten:

79 Gedanken zu „Jakobsweg Länge & Dauer: Übersicht der Jakobswege 2024“

  1. Hallo,

    ich plane gerade den Jakobsweg Ende März ab Burgos bis Santiago zu gehen (reine Gehzeit 23 Tage) – sind die 500km realistisch oder habe ich mir zu viel vorgenommen? Mein eigentlicher Plan war eigentlich in Leon zu starten, aber irgendwie kommt mir das so wenig vor.

    Antworten
  2. Die Info zu den Stempeln stimmt leider nicht mehr: „Wer ohnehin den ganzen Jakobsweg geht und nachher 800 Km gelaufen ist, für den trifft diese Regel nicht zu.“
    Jeder muss auf den letzten 100km zwei Stempel pro Tag sammeln, auch wenn man schon 800km oder mehr unterwegs ist. Teilweise müsste schon stark diskutiert werden, weil ein Stempel fehlte, obwohl in NRW gestartet wurde!
    „You have to stamp the Credencial twice a day at least on the last 100 km (for pilgrims on foot or on horseback) or on the last 200 km (for cyclists pilgrims).“

    Antworten
    • Hallo
      ich habe leider erst Anfang Oktober Zeit und würde dort gerne 14 Tage den Weg von Porto aus laufen. Weiß jemand ob das vom Wetter her möglich ist und ob dann auch noch genug Herbergen offen sind?

      Antworten
      • Hallo Ilona,

        Der portugiesische Weg ist eigentlich das ganze Jahr begehbar von den Temperaturen her. Allerdings steigt ab September die Regenwarscheinlichkeit. Es gibt eigentlich recht viele Herbergen am Weg, ich denke da werden genug geöffnet sein. An der Küste gibt es zusätzlich auch kleine Hotels wo man auch mal ein Doppelzimmer mit Frühstück für unter 40 Euro bekommt.

        LG Stefan

        Antworten
  3. Hallo Zusammen,
    ich habe ab März Zeit und würde gerne einen Teil des Jakobsweges entweder in Spanien oder in Portugal gehen. Mitte Mai muss ich in Lissabon sein. Ich weiss es klingt etwas ungewöhnlich, aber besteht grundsätzlich die Möglichkeit, wenn man auf dem Camino del Norte nach Santiago gelangt ist, von dort Richtung Porto bzw. Lissabon zu gehen? ich meine, darf man trotzdem in den Pilgerunterkünften schlafen (weil es evtl, nicht als Pilgern betrachte wird)? Ich würde dann evtl. einen Teil des Norte in Spanien laufen und von Santiago aus Richtung Süden. Hat jemand damit Erfahrung? Oder würdet ihr erst ab April starten? dann wird die Zeit natürlich knapp und ich müsste später einsteigen. Ich freue mich über jeden Hinweis! Vielen Dank, Elke

    Antworten
    • Hallo Elke,
      Genau das habe ich vorletztes Jahr auch gemacht. Ab Flughafen Oviedo den Norte und dann vom Santiago weiter nach Porto. Hab dafür knapp fünf Wochen gebraucht. Übernachten ist gar kein Problem. Du kannst bis Porto den blauen Pfeilen in Richtung Fatima folgen.

      LG Stefan

      Antworten
  4. Vielen Dank für deine Antwort.
    Ich denke dann werde ich das zu der Zeit lieber lassen;) . Du bist aber der Ansicht, dass es im März realistisch ist den Portugiesischen Küstenweg ab Porto zu laufen? Ich bin komplette Anfängerin und würde gerne in meinen Semesterferien anfangen, dies zu ändern:)

    Antworten
    • Hallo Kimberly,
      den portugiesischen Weg kann man das ganze Jahr über gehen. Von der körperlichen Herausforderung ist der portugiesische Weg am besten für Anfänger geeignet. Ich nehme aber an das viele Herbergen um diese Jahreszeit noch geschlossen sind. Ich empfehle dir, dich ein wenig vorzubereiten und Herbergen herauszusuchen die ganzjährig geöffnet sind. Bedenke das es an der Küste ordentlich zieht im Frühling und packe genug warme / winddichte Sachen ein. Wenn Du noch Fragen hast melde dich einfach.

      LG Stefan

      Antworten
  5. Hallo ihr alles,
    ich möchte gerne den Camino Frances in meinen Semesterferien laufen. Ich weiß, die Zeit ist nicht optimal Februar/März. Ist das überhaupt möglich? Ich muss sagen, dass ich unglaubliches verlangen spüre diesen Weg zu laufen um einiges zu verarbeiten und leider sind die rächen Semesterferien noch lange hin…. Ich wäre für eine Einschätzung sehr dankbar.
    Viele liebe Grüße und Glückwunsch für so einen tollen und informativen Blog:)

    Antworten
    • Hallo Kimberly,
      den Frances im Februar / März zu gehen, hat es in sich. Zu dieser Zeit liegt nicht selten in den Pyrenäen noch Schnee und die Wegmarkierungen sind ggf. nicht gut erkennbar. In 2014, als ich den Frances gepilgert bin, hat sich ein asiatischer Pilger dort verlaufen und ist erfrohren.
      Mute dir nicht zuviel zu.
      Geh doch lieber erst mal 14 Tage den Portugisischen Küstenweg ab Porto. Der ist auch sehr schön.

      Buen Camino
      Martin

      Antworten
  6. Hi,

    ich habe jetzt ab dem 7.7. drei Wochen Urlaub und habe mir spontan überlegt, ob es Sinn macht, den Camino zu laufen.
    Eigentlich bin ich recht sportlich und trainiere täglich ca. 1 Stunde auf dem Fahrrad.
    Jetzt weiß ich nicht, ob ich im Juli mit dem Wetter, Sonne und dem Camino klar komme.
    Hat jemand von Euch eine Idee oder einen Tipp. Ich habe bei meinen Recherchen sehr viel gelesen, dass man nicht gerade im (Hoch-)Sommer den Camino laufen sollte.

    Was meint ihr?

    Liebe Grüße
    Mario

    Antworten
    • Hallo Mario,
      in 3 Wochen (sprich 21 Tagen) den Camino Frances (meinst du wahrscheinlich) zu laufen, ist kaum möglich.
      es sind ca. 900 km, d.h. du müsstest jeden Tag ca. 45 km laufen. Schaffst du an einem Tag das Pensum nicht, erhöht das deine KM für die nächsten Tage und das im Hochsommer bei 35 Grand im Schatten und deinem Rucksack. Und du willst dich ggf. in Santiago einen Tag aufhalten…oder musst auch für die Abreise einen weiteren Tag rechnen…ggf. auch für die Anreise. Realistisch sind für den Camino Frances ca. 33 – 35 Tage. Du willst doch letztlich auch nicht rennen, sondern deinen Weg genießen. Nimm den Camino Portugues, den aus Porto an der Küste entlang…später ins Landesinnere, wenn du „nur“ 3 Wochen Zeit hast. Das wird für dich mit 3 Wochen Zeit, eine herrliche Reise und du kannst dann noch bis Finesterre laufen (3 – 4 Tage)

      Buen Camino !!

      Antworten
  7. Hallo zusammen,

    ich habe im September 2018 vor für 3-4 Wochen den Jakobsweg zu laufen, am liebsten in netter Gesellschaft! Meine Lieblingsroute wäre der Camino Portugues. Ich würde lieber von Lissabon aus starten (mit noch ein Paar Tagen aufenthalt in Lissabon ) als Port. Gibt es Erfahrungen, wie lange man vvon Lissabon nach Porto noch benötigt zu Fuß? Habe bisher nicht so viel über den Teil der Strecke lesen können.
    Das ist nur ein Vorschlag von mir, scheut euch bitte nicht, falls ihr zu der Zeit ebenfalls Lust habt einen Jakobsweg zu laufen mich zu kontaktieren, da ich recht flexible bin.
    Der Camino de Norte würde mich auch reizen, aber da ich nur 3-4 Wochen Zeit habe vll mit Überbrückung einiger Strecken mit dem Bus?
    Ich würde mich über nette Leute freuen, die sich vll. per Mail (linda.oberle@t-online.de) mit mir in Kontakt setzten wollen, um im September gemeinsam einen Jakobsweg zu laufen!

    Liebe Grüße,
    Linda

    Antworten
    • Hallo Linda,

      Ich kann mich einem vorigen Kommentar nur anschließen: Du wirst dich schwer tun deine Gruppe zu verlassen wenn Du Etappen „überspringst“. Zumal auf dem Norte alles etwas privater ist, da nicht so viele Pilger unterwegs sind.

      Wenn Du abkürzen willst kannst Du bis Ribadeo mit dem Fefe ein paar Kilometer fahren, ein Schmalspurzug der lange parallel zum Norte verläuft, oder ab Ribadeo mit dem Bus, hier kannst Du den Aufstieg in die Berge etwas abmildern.

      Was mir Pilger auf dem Portugiesischen Weg erzählt haben ist, dass es sich landschaftlich nicht lohnt ab Lissabon zu pilgern. Ganz abgesehen von der dünnen „Pilgerinfrastruktur“.

      Für vier Wochen würde ich dir den Norte ab Santander oder Bilbao empfehlen. Dann hast Du auch genügend Puffer für Offtage.

      LG Stefan

      Antworten
  8. Hallo Christoph, was du schreibst ist alles sehr interessant. Für anfänger eine sehr gute hilfe! Ich fliege am 17.05.18 bis Oporto und laufe ab dort den küstenweg, er sollte ca. 260 km lang sein. Danach wollte ich noch bis Muxia, Fisterra hatte ich schon 2 X. Es ist in diesem jahr nämlich mein 11. camino.
    Eine anmerkung habe ich, nl. der längste camino ist der „camino de Levante“ mit start in Valencia und ca. 1200 km lang!
    Ultreja und buen camino

    Gilbert

    Antworten
  9. Hallo liebe Pilgerer 🙂
    ich möchte 14 Tage ab 03.06.2018 gehen. Eine feste Route hab ich noch nicht. Was wäre sinnvoll, welcher Abschnitt. Wo ist es auch gut einzusteigen, Anreise bzw. Abreise? Falls jemand in der Zeit auch unterwegs ist, würde ich mich auch über Begleitung freuen.
    Liebe Grüße & vielen Dank!
    Bettina

    Antworten
    • Hallo Bettina, wenn du 14 Tage Zeit hast, würde ich den Portugiesischen Küstenweg ab Porto nach Santiago empfehlen.
      Wenn du den Frances gehen willst, dann ab Saint-Jean-Pied-de-Port bis nach Burgos. Das sich jeweils so ca. 260 / 270 km und sehr schön zu schaffen. Liebe Grüße Martin

      Antworten
  10. Hallo Martin und Danke für diese aufschlussreiche Seite. Ich möchte gern im September einen Jakobsweg gehen. Leider habe ich „nur“ 4 Wochen Zeit dafür. Gibt es zwischen 3 und 5 Wochen noch eine weitere Alternative?
    Liebe Grüße und vielen Dank, Wiebke

    Antworten
    • Hallo Wiebke, für den Frances solltest du dir Zeit nehmen. 4 Wochen (28 Tage) sind dafür eigendlich zu wenig Zeit. Besser sind 33 – 35 Tage. Aber du kannst, wenn du nun mal „nur“ 28 Tage hast ja auch ein Teilstück mit dem Bus fahren, z. B. von Burgos nach Leon und dann wieder einsteigen. Du wirst dies aber ggf. als kleinen „Wermutstropfen“ ansehen, weil du ggf. neu gefundene Pilgerfreunde zurücklässt.
      Liebe Grüße
      Martin

      P.s. ich bin nicht der Autor dieser Webseite…🙂

      Antworten
  11. Danke Martin. Würdet Ihr mir eher die zweite April- oder die zweite Maihälfte empfehlen? Zeitlich würde mir der April besser passen, aber ich kann das Wetter nicht einschätzen. Nach den Klimatabellen scheint es ja noch recht kalt und nass zu sein??
    Danke
    LG Birgit

    Antworten
    • Eine Freundin von mir (Kerstin) ist seit gestern dort. Es sind 16 Grad. Trocken. Mit jeder Woche wird es jetzt wärmer. April / Mai ist ok. Mildes Wetter… Kerstin war letztes Jahr im April da und hatte 3 Regentage…schwer zu sagen…

      Antworten
  12. Hallo, ich plane zum ersten Mal einenn jacobsweg zu gehen. Ich möchte im Mai den portugiesischen Jacobsweg wandern.und komme aus Kiel. Hat jemand Tipps zur Flugbuchung? HH scheint kaum Direktflüge zu haben. Bucht man dann Hinweg bis Porto und den Rückweg ab Santiago? Oder kann man den Rückflug evtl. sogar spontan – nach Lust und Laune – buchen. Hat jemand Erfahrung damit?
    Danke
    LG Birgit

    Antworten
    • Hallo Birgit, ich bin den Portugiesischen 2016 und 2017 gegangen. Komme aus Dortmund und bin von Düsseldorf direkt nach Porto geflogen. Nach Santiago gepilgert und dann mit dem Bus von Santiago wieder nach Porto zurück. Rechne mindestens 14 Tage ein. Der Camino ist sehr schön. Ich bin allerdings nach 2 Tagen ins Landesinnere nach Rates abgebogen. Du kannst auch von Santiago aus zurückfliegen. Wäre für mich aber nicht in Frage gekommen, weil ich nicht umsteigen wollte.
      LG Martin

      Antworten
  13. Hallo ihr lieben Pilger,

    ich möchte mich in diesem Jahr (2018) gegen August/September auf den Weg machen und den Camino del Norte gehen. Da ich mit Hund unterwegs bin und dann vermutlich häufig zelten muss, bin ich noch auf der Suche nach einer Begleitung?! Den Wachhund hätte ich schon mal dabei! Also wer Lust hat den Camino del Norte zu gehen meldet sich gern 😉

    Antworten
    • Hallo Sabrina,
      gestern hab ich mich entschieden auch den Küstenweg zu gehen, aber würde ihn größtenteils gerne alleine gehen. Wenn sich bei dir niemand mehr meldet können wir uns auch gerne connecten und einen Teil der Strecke gemeinsam gehen 🙂

      Beste Grüße
      Thomas

      Antworten
      • Hi Thomas,
        ja mal schauen, ob sich noch jemand meldet. Ich kann auch ganz schweigsam sein 😉
        Für wann hast du denn den Start geplant?
        Gruß Sabrina

        Antworten
  14. Hallo Christoph, hallo ihr lieben Pilger! Meine Name ist Claudia, bin 52 Jahre alt und komme aus Tirol. Ich habe letztes Jahr, Ende April, den Camino Frances von Leon aus gemacht. Es war ein einmaliges Erlebnis, das ich nicht mehr missen möchte. Die Landschaft, die Begegnungen mit den verschiedensten Menschen, überhaupt das Pilgern selbst (mit Übernachtung natürlich in den Herbergen) war für mich die beste Erfahrung meines Lebens. Ich gerate jetzt schon wieder ins Schwärmen. Heuer gehe ich den portugisischen Weg (Start von Porto), nur weiß ich nicht, ob der ganze Küstenweg oder nur die 2 Tage und dann das Landesinnere reizvoller sind. Im Rother Wanderführer sind nur die ersten 2 Küstentage beschrieben, während der Outdoor den ganzen Küstenweg beschreibt. Auch mit den öffentlichen Herbergen sieht es nicht so super aus, habe ich den Eindruck. Vielleicht hat jemand Erfahrung und ist schon diese Wege gegangen und erleichtert mir die Entscheidung. Heuer gehe ich mit einer Pilgerin aus Kärnten, die ich letztes Jahr auf meinem Pilgerweg kennen gelernt habe. Ich freue mich schon riesig darauf, kann es schon gar nicht mehr erwarten. Liebe Grüße an alle Pilger
    Claudia

    Antworten
    • Hallo Claudia,
      ich bin den Portugiesischen Weg ab Porto bereits 2x gegangen und auch nur die ersten beiden Tage bis Villa do Conde und von da ins Landesinnere über Rates. Es war jedes Mal sehr schön. Herbergen waren auch genug vorhanden. Ich kann dir den Weg sehr empfehlen…
      Ich kann dir gerne auch noch weitere Infos geben.
      Buen Camino
      Martin

      Antworten
      • Hallo Martin! Danke für deine Antwort. Wolltest du beim zweiten Mal gar nicht den Küstenweg gehen? Hat dich was Neues gar nicht gereizt oder war dein Weg einfach so schön, dass du ihn ein zweites Mal gegangen bist? Ich glaube, ich bevorzuge auch 2 Tage Küste und dann das Landesinnere, da ich die Abwechslung liebe und das Landesinnere und seinen Charme genießen möchte, das alles habe ich am Küstenweg sicher nicht. Und Herbergen sind auch genug vorhanden, wie du schreibst. Bist du weiter nach Finisterre und Muxia? Wie lange hast du nach Santiago gebraucht? Hast du sonst noch weitere Tipps für mich?
        Vielen lieben Dank und buen camino
        Claudia

        Antworten
        • Hallo Claudia,
          ich habe, glaube ich, 12 Tage bis Santiago gebraucht. Ich bin 2014 den Frances gegangen und hatte daher auch eine bestimmte Erwartung an den Camino Portugues. Der Pilgerführer von Outdoor von Reimund Joos war super. Nach den ersten beiden Tagen hatte ich genug vom Meer…wurde mir einfach zu eintönig… Ab Rates war es dann so, wie ich es vom Frances kannte, einfach schön. Du kannst mich, wenn du magst, gerne auch über WhatsApp erreichen. 0177-4767462
          Liebe Grüße
          Martin

          Antworten
  15. Hallo,
    habe auch für dieses Jahr 20./22. April den Camino del Norte von Irun bis Finisterre geplant und bin mir aber noch sehr unsicher, ob ich alleine laufen oder mir einen Mitpilger suchen soll. Sollte sich mir jemand anschließen wollen, zumindest zeitweise, melde sich bitte bei mir über Christoph. Wäre das möglich, Christoph, meine Mail dann einfach weiterzugeben? Falls nicht, auch okay. Vielleicht trifft man sich ja dort 😊.
    Ich spreche Spanisch, falls das jemandem hilft 😉.
    Liebe Grüße
    Melitta

    Antworten
  16. salü
    ich werde sehrwarscheindlich alleine als frau den camino francés laufen. bin natürlich nervös wie das so sein wird ich kann gar kein spanisch wie weis ich ob ich noch auf dem richtigem weg bin oder welchen weg ich gehen muss und welche herbergen besonders für pilgern sind?
    lg angi

    Antworten
    • Hallo Angi, es gibt (fast immer) gelbe Pfeile, die dich leiten. Ich würde dir empfehlen auch noch einen Pilgerführer zu kaufen, in dem der Weg beschrieben wird. Dort drin gibt’s auch Tipps zu den Herbergen. Du brauchst „als Frau“ dir keine Sorgen machen. Viele Frauen gehen alleine oder du „suchst“ dir für einen Tag oder mehrere eine(n) Begleiter/-in.
      Buen Camino !

      Antworten
    • Hallo Angela,
      alleine als Frau zu laufen ist gar kein Problem! Man ist nie alleine und ich persönlich wurde nie ‚unfreundlich‘ oder ‚penetrant‘ von Herren angesprochen. Man kann sich eigentlich mit einem Reiseführer (oder auch ohne) nicht verlaufen, ich habe immer gut den Weg gefunden. Herbergen stehen ebenfalls fast alle im Reiseführer (ih hatte den von Outdoor ud war sehr zufrieden). Ich konnte allerdings etwas Spanisch aus der Schule und bin immer gut damit gefahren. Es geht aber auch alles ohne! Die Menschen sind sehr zuvorkommend und hilfreich. Mit englisch oder auch Händen und Füßen kommt man gut zurecht. Ich würde aber (auch aus Höflichkeit) empfehlen ein paar Worte zur Begrüßung und zum Abschied zu lernen.

      Grüße und viel Spaß Lara

      Antworten
  17. Hallo Christoph,
    ich werde Ende April endlich meinen Traum verwirklichen und alleine den Camino del Norte von Irun nach Finisterre gehen. Da ich mich zeitlich jetzt noch nicht auf ein bestimmtes Rückreisedatum festlegen und mich damit unter Druck setzen möchte, würde ich den Rückflug gerne erst vor Ort buchen. Siehst du darin ein Problem oder sollte ich es doch bereits von Deutschland aus buchen?
    Ich komme aus Bonn – hast du einen Tipp, bis wohin ich ab Köln oder Düsseldorf fliegen sollte und wie dann am besten weiter nach Irun?
    Bei dieser Gelegenheit einmal DANKE für den tollen Blog! Er liest sich sehr kurzweilig, ist interessant und informativ….
    Liebe Grüße
    Christiane

    Antworten
  18. Hallo, ich bin Norbert, 61 Jahre und bin seit dem 1.12.17 in ATZ und freigestellt bis 2020. Möchte den Jakobsweg gesamt gehen. Vom Landkreis Bad Tölz bis Santiago. Geplant: ab Mitte März 2018 bis ca. November. Das sollte reichlich sein. Mein Problem ist noch das Handy und die notwenigen SIM-Karten? Ich habe nur ein Handy mit einem Tel. und SMS Tarif, ohne Internet. Will mich aber 1x wöchentlich zu Hause melden. Habe gelesen, dass es ratsam ist, sich für den Abend im jeweiligen Land anzukündigen, damit man einen Schlafplatz bekommt. Wenn ich aber nur max. 15 km pro Tag gehen möchte und um ca. 8 Uhr starte, sollte ich gegen 13 Uhr immer am Zielort sein? Was ist mit der Schweiz, da kein EU-Staat. Ein GPS Gerät wäre da auch hilfreich, da selbst in München die Schilder da wären, aber wegen Baustellen musst Du Dir einen anderen Weg suchen. Dann wäre ein GPS-Gerät hilfreich? Bin schon oft viele Umwege gelaufen. Gibt es hierzu einige konkrete Infos? Der Globetrotter in München ist spitze. Die kennen sich wirklich gut aus.
    Doch hier gibt es auch wenig.

    Antworten

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