Was hilft gegen Heuschnupfen beim Wandern & generell? Anregungen & Erfahrungen

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Heuschnupfen beim Wandern Erfahrungen Tipps

Wenn das Frühjahr kommt und sich alle freuen, dir aber die Augen tränen, du das Taschentuch zückst und du dich morgens bereits so erschöpft fühlst, als wäre es 22 Uhr abends, weil der Heuschnupfen so stark ist – dann haben wir was gemeinsam.

Pollenallergie, Heuschnupfen, ein leidiges Thema, das mich seit vielen Jahren begleitet. Und da sich das Thema auch direkt auf meine Wander- und Pilger-Leidenschaft auswirkt, und ich stark vermute, dass ich damit nicht alleine bin, möchte ich heute darüberschreiben.

Denn ich habe mich in den letzten Jahren viel damit beschäftigt, viel gelesen und viel ausprobiert rund um die Frage: Was hilft gegen Heuschnupfen?

Ich bin weit davon entfernt, geheilt zu sein. Und in den letzten Tagen ist es wieder mal richtig heftig geworden mit meinen Beschwerden und Symptomen durch die Gräserallergie.

An ausgedehnte Touren auf dem Jakobsweg in Deutschland oder gar dem Jakobsweg in Spanien ist in diesen Tagen nicht zu denken. Das muss ein paar Wochen warten und solange gibt es nur Spaziergänge oder kleine Wanderungen – maximal und wenn überhaupt.

Doch ich habe ein paar Dinge gefunden, mit denen ich derzeit aktiv arbeite, in denen ich Potenzial sehe, die ich interessant finde, und die mir die größte Sorge nehmen, dass es noch schlimmer werden könnte.

Dinge, die meines Wissens nach nicht so populär sind, und die möchte ich gerne teilen. Und wenn ich dir damit auch nur einen neuen Impuls geben kann, so freue ich mich!

Wunschziel: Wieder mit Freude in der Natur aktiv unterwegs zu sein.

Wunschziel: Wieder mit Freude in der Natur aktiv unterwegs zu sein.

Ein Wort vorab

Ich möchte betonen, dass ich kein Arzt oder Apotheker bin, sondern das hier nur meine persönlichen Erfahrungen sind und keinerlei Empfehlungen darstellen. Alles, was ihr macht, macht ihr auf eure eigene Verantwortung hin!

Ich möchte hier auch nicht lange auf die Klassiker-Tipps eingehen, wie abends Haare waschen vorm Schlafen, nur gezielt lüften, etc. Das kennt glaube ich jeder Pollenallergiker.

Und ich möchte auch nicht über Lorano, Cetirizin, Nasensprays, Desensiblisierung und andere Medikamente und Tabletten schreiben, denn das kennt auch jeder, und das nutze ich auch ohnehin.

Es geht mir mehr um die Frage: Kann ich selbst in Eigenverantwortung noch zusätzlich etwas tun? Was gibt es für alternative Heilwege gegen die schlimme Pollenkrankheit, unter der inzwischen immer mehr Menschen leiden (bald jeder Zehnte offenbar)?

Denn einerseits reichen diese Medikamente bei mir oftmals nicht oder nur unzureichend (Wenn das bei dir funktioniert, dann ist alles gut). Zudem können sie bestenfalls Symptome bekämpfen, aber niemals die Ursache heilen.

Plus, ist es kein schönes Gefühl, von Medikamenten abhängig zu sein, und es wäre doch interessant, wenn es eine natürlichere Hilfe gäbe, oder?

Schlimmer Heuschnupfen an den Augen erkennbar

Schlimmer Heuschnupfen, an den Augen gut erkennbar.

Meine besten Learnings zum Thema Heuschupfen

Im Wesentlichen geht es mir um die Themen

  • Ernährung
  • Nährstoffmangel
  • Nahrungsergänzung und auch
  • Selbstverantwortung und
  • Heuschnupfen / Allergie aus ganzheitlicher Sicht.
Buntes Feld im Frühjahr zur Pollensaison

Buntes Feld im Frühjahr zur Pollensaison.

Nahrungsergänzung gegen Nährstoffmangel

Ich habe festgestellt, dass wenn ich über den Tag verteilt Nahrungsergänzung zu mir nehme, die Beschwerden oftmals nach 20 -30  Minuten für eine Weile deutlich abgenommen haben.

Dahinter steht u.a. die These, dass wir heutzutage in unserer Ernährung viel zu wenig Nährstoffe nur noch bekommen, in Folge von leeren Ackerböden, Umweltgiften etc, und der Körper unterversorgt ist, was u.a. Allergien zur Folge haben kann.

Konkret habe ich supplementiert (mit absteigender Wichtigkeit):

  • Vitamin C
  • Zink
  • Magnesium
  • Calcium
  • Selen
  • ggf. Folsäure

Ich habe mich dabei auch an den Erfahrungen des unkonventionellen Arzt und Sportler Dr. Strunz orientiert. Wer sich dazu einlesen möchte, dem seien die täglichen News ans Herz gelegt. Dort gibt es auch eine Suchfunktion, womit sich gezielt die Beiträge zum Thema Heuschnupfen finden lassen.

Interessant ist in jedem Fall, dass dort nicht von einer Kapsel Vitamin C (500 mg) pro Tag die Rede ist, wie man es in der Regel hört, sondern weitaus mehr. Im Falle von Vitamin C beispielsweise wären dieser Auflistung nach auch langfristig bis zu 2 Gramm täglich unbedenklich.

Wenn ich also draußen unterwegs bin oder wandern bin, dann nehme ich immer meine kleine Pillendose mit, und snacke alle 2 Stunden etwas vom Vitamin C und Zink. Das hilft mir, oft unmittelbar nach 20 – 30 min schon.

Meine "Heuschnupfen-Apotheke".

Meine „Heuschnupfen-Apotheke“.

Ich nutze die folgenden Nahrungsergänzungsmittel (nur das Vitamin C habe ich direkt von Dr. Strunz Shop):

Generell ist ein Ansatz (auch von Dr. Strunz), mindestens einmal im Jahr ein großes Blutbild machen zu lassen und zu checken, wie es um die Vorräte im Körper bestimmt ist, und ggf. Lücken zu beheben durch gezielte Supplementierung.

Ätherische Öle

In diesem Jahr habe ich zudem gute Erfahrungen gemacht mit ätherischen Ölen – generell und auch konkret im Zusammenhang gegen Heuschnupfen.

Ich nutze hier gegen den Heuschnupfen zwei bis drei Öle von Doterra:

  • Triease Softgel Kapseln (diese enthalten Lavendel, Pfefferminz und Zitrone und helfen mir spürbar)
  • Air“ (eine Mischung, die ich im Diffuser verwende oder beim Duschen, und die mich ebenfalls leichter atmen lässt)
  • Peppermint / Pfefferminz (als Einzelöl, auf die Brust aufgetragen, empfinde ich es als sehr angenehm zum tieferen durchatmen)

Falls du die ätherischen Öle auch mal probieren möchtest, kannst du dich über diesen Empfehlungs-Link registrieren dort, wenn ich das richtig verstanden habe.

Ätherische Öle gegen Heuschnupfen

Ätherische Öle gegen Heuschnupfen.

Sauber Essen

Ich erinnere mich an ein paar Tage in den letzten Jahren, wo die Beschwerden so schlimm waren, dass ich mir wirklich Sorgen gemacht habe.

Da der Leidensdruck so groß war, war ich bereit, alles zu tun, wenn irgendwas helfen würde (eine Cortisonspritze war für mich erst die allerletzte Möglichkeit, wenn sonst nix helfen würde). Nach stundenlangem Googeln und Lesen verschiedenster Erfahrungsberichte habe ich dann folgendes probiert:

Ich habe für ein paar Tage ausnahmslos alles vom Speiseplan gestrichen, das industriell verarbeitet ist oder Zucker enthält.

Das heißt: Ich habe viel Obst und Gemüse gegessen, ein wenig Fleisch vielleicht. Gemieden habe ich:

  • Fertigprodukte
  • Fertigsaucen
  • Süßigkeiten
  • Backwaren vom Backwerk etc.
  • Alkohol
  • Milch, Käse und weitestgehend tierisches Eiweiß (nach Dr. Bruker)
  • Histamin-fördernde Lebensmittel

Ich glaube man nennt das „clean eating“, wenn ich diesen Mode-Begriff richtig zuorden. Das mag hart klingen, doch der Leidensdruck macht es möglich.

Und was soll ich sagen, nach 2 oder 3 Tagen waren die Beschwerden zu einem Großteil verschwunden.

Wenn ich die Beschwerden vorher bei 100% eingeordnet hätte, so war ich nun nur noch bei gut aushaltbaren 20 – 30%.

Einkäufe vom Supermarkt

Einkäufe vom Supermarkt mit Fokus auf möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel.

Darm reinigen

Nun mag es vielleicht unsexy werden für den ein oder anderen. Aber spätestens seit dem Bestseller „Darme mit Charme“ haben wir glaube ich fast alle schon mal irgendwo gehört, dass das Glück und Immunsystem im Darm sitzt – und dass das Thema wichtig sein könnte.

Was, wenn das stimmt? Und wenn die Aussage stimmt, dass man zunächst den Darm reinigen sollte, bevor man sich gesünder ernährt, da ein verschlackter Darm die Nährstoffe anderenfalls gar nicht befriedigend gut aufnehmen und nutzen kann?

Ich habe mich auch mit diesem Thema beschäftigt, da ich es interessant finde (was einen eigenen, neuen Artikel wert ist in seiner Komplexität).

Konkret habe ich gute Erfahrungen gemacht mit der „Amazonas Regenbogenkreis Darmreinigungskur“, die ich nun bereits zum zweiten Mal mache und die 4-6 Wochen geht. Ich bilde mir ein, dass sie mir gutgetan hat und ich mich etwas leichter gefühlt habe danach.

Was ich zudem gut fand, war, dass sie in meinen Augen sanft und alltagstauglich in der Anwendung ist. Von den Inhaltsstoffen ähnelt sie anderen Kuren.

Es gibt sie sowohl in Kapsel-, wie auch in Pulverform. Du findest sie hier oder direkt beim Entwickler Matthias vom Regenbogenkreis (der Gutscheincode „7F0AF836“ spart dir zusätzlich 10% einmalig).

Amazonas Darmreinigung zur Entgiftung

Amazonas Darmreinigung zur Entgiftung.

Moderate Bewegung

Zudem habe ich festgestellt, dass mir moderate Bewegung gutgetan hat. Es hat gutgetan, dem Heuschnupfen etwas entgegenzusetzen, mich nicht komplett zu verkriechen, wie ich es früher gemacht habe, sondern aktiv zu bleiben und auch rauszugehen – in einem für mich gesunden, moderaten Maß.

Konkret kann das heißen, dass ich z.B. zu Hause etwas Yoga, Atemübungen etc. mache. Bei mir klappt das oft am besten, wenn ich vorher kalt- oder wechselduschen war und der Körper so bereits aktiviert ist.

Ein ganz tolles Mittel zur Aktivierung des Körpers und zur Entgiftung ist auch ein Tropfen Cayenne Extrakt in einem Glas Wasser aufzulösen und zu trinken (macht mich wacher und vitaler als Kaffee!, ich nutze dieses hier).

Es kann auch bedeuten, dass ich in den Park gehe für 1, 2 Stunden, oder nur eine ganz kleine Wanderung oder einen Spaziergang mache, und wenn es mir zu viel wird, wieder nach Hause gehe, dusche, und mich ausruhe. Ein Mittelmaß zwischen gar nix und zu viel.

Zwar mag der Heuschnupfen dadurch einerseits kurzzeitig zunehmen, auf der anderen Seite merke ich jedoch, dass mir die Sonne, der Kontakt mit anderen, das Rausgehen etc. auch Energie gibt, und ein Gefühl von Selbstwirksamkeit und nicht mich 24 Stunden verkriechen zu müssen.

Draußen am Wasser

Draußen am Wasser.

Psychosomatische Betrachtung

In diesem Zusammenhang auch einen Gedanken wert ist der Verweis auf eine ganzheitliche, psychosomatische Betrachtungsweise des Themas (u.a. von Rüdiger Dahlke, siehe hierzu seine Bücher „Krankheit als Symbol“ oder „Aggression als Chance“ oder diese schöne Zusammenfassung).

Demnach könnte hinter der Heuschnupfen-Thematik auch eine psychosomatische Komponente stecken, z.B. nicht gelebte Aggression.

Deine Erfahrungen?

Nun würde mich interessieren, was dir hilft, wenn du auch unter Heuschnupfen leidest? Ich freue mich über deinen Kommentar!


Nochmals der Hinweis: Die Inhalte oben sind lediglich meine Erfahrungen. Sie verfolgen niemals den Zweck der Erteilung medizinischer Ratschläge im Sinne einer ärztlichen Tätigkeit u. ersetzen auch keine medizinische Diagnose(n), Beratung und Behandlung durch eine ausgebildete u. anerkannte Ärztin bzw. einen Arzt.

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2 Kommentare.

  1. Pingback: Wann ist die beste Reisezeit für den Jakobsweg? Meine Erfahrungen

  2. …ich nutze zur Linderung von Heuschnupfen-Symptomen einfach gewässerte Wattepads…
    Gerne auch kurz in den Kühler, aber nicht vereist….

    Eine schnelle Hilfe und Linderung auf dem Camino, da viele offene Wasserstellen verfügbar…schon 5-10 min Pause und Wattepads auf den Augen hilft unwahrscheinlich gut…

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