Jakobsweg-Zelten: Der ultimative Leitfaden plus Zelt-Empfehlungen

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Auf dem Jakobsweg zelten

*Aktualisiert: Juli 2020*

In diesem Artikel geht es um eine Art des Übernachtens beim Reisen und (Fern)Wandern auf dem Jakobsweg und anderswo, die maximale Freiheit und Naturnähe bietet: Das Zelten und Übernachten unter freiem Himmel.

Ich werde dir in diesem Artikel neben hilfreichen Fragen einige gute Gründe für und gegen das Zelten auf dem bekannten Jakobsweg auflisten. Danach schauen wir uns die rechtliche Lage zum Thema Wildcampen in Europa einmal genauer an. Es folgen einige Tipps für das Zelten sowie ein Interview mit einem Pilger, der über 3.000 Km mit Zelt unterwegs war. Abschließend stelle ich dir noch eine super leichte Isomatte vor, die du als Unterlage nutzen kannst beim Zelten.

Für alle ungeduldigen Leser liste ich bereits vorab eine Auswahl von Zelten auf, von denen ich viel Gutes gehört habe aus meinem engen Pilgerfreundeskreis oder aus Outdoor- und Wandergruppen bei Facebook, und die ich dir ans Herz legen kann.

Hilfreiche Fragen bei der Suche nach einem passenden Zelt

Wenn du auf der Suche nach einem Zelt bist, wirst du vor dem Kauf abwägen müssen:

  • Weniger Gewicht und teurerer Preis, oder etwas mehr Gewicht und dafür ein günstigerer Preis?
  • Wie lange wirst du unterwegs sein mit dem Zelt? Eine, zwei oder fünf Wochen?
  • Wirst du es jede Nacht nutzen oder – wie auf dem Jakobsweg – womöglich nur ab und zu und genauso oft in Pilgerherbergen übernachten?
  • Planst du solche Reisen mit Zelten in Zukunft häufiger oder bist du noch unsicher?

Ein absolutes Top-Ultraleicht-Zelt für 500€ roundabout neu zu kaufen macht meiner Meinung nach eigentlich nur Sinn, wenn du vorhast, häufiger zu zelten. Wenn du wie ich noch „Anfänger“ beim Thema Zelten bist, solltest du vielleicht was tiefer stapeln.

Es gibt durchaus gute und nicht zu schwere Zelte zwischen 70€ und 150€. Ich habe mir z.B. zum Einstieg das „mapuera Trek Santiago“ für 60€ gekauft. Sobald ich das Zelt einmal länger in der Praxis selbst getestet habe, werde ich berichten, ob ich die überwiegend positiven Berichte dazu bestätigen kann.

Anspruch an das Zelt

Dass Modelle wie dieses nicht an die absoluten Top-Zelte herankommen, was Performance und Gewicht und Komfort angeht, dürfte klar sein. Doch zum Ausprobieren, ob Zelten etwas für einen ist, reichen sie allemal.

Bei Gefallen kann man sich dann immer noch für die Zukunft ein Ultraleicht-Zelt mit weniger als 1 Kg Gewicht und Top-Performance, wie das MSR Hubba NX z.B., gönnen. Eine Alternative wäre noch der Kauf eines gebrauchten Zelts via Ebay oder Ebay Kleinanzeigen.

Im Folgenden stelle ich dir einige der beliebtesten und besten Zelte vor, die ich kenne. Es sind in der Regel 1 bis 2 Personen-Zelte. Preislich variieren die Zelte stark, wie du siehst. Auch beim Gewicht und Packmaß gibt es Unterschiede. Ich habe versucht, die aus der Outdoor-Community beliebtesten Zelte in allen Preisklassen zu sammeln.

Gemeinsam haben sie, dass sie sich – anders als sehr sperrige Wurfzelte übrigens – für eine Fernwanderreise und Trekkingreise wie den Jakobsweg eignen. Ich habe Stunden recherchiert für die 21 Zelte umfassende Liste unten, bei der jedes einzelne Zelt als Empfehlung aufgefasst werden darf.

Beliebte Zelte zum (Fern)Wandern & Draußenschlafen

Gute Einsteiger-Modelle bis 150€:

Hochwertigere Zelte bis 300€:

Top-Ultraleicht-Zelte ab 300€ aufwärts:

3 gute Gründe für das Jakobsweg-Zelten

Der Jakobsweg ist ein Abenteuer und eine Naturerfahrung – und durch das Zelten kannst du diese Naturerfahrung noch verstärken. Gute Gründe für das Jakobsweg-Zelten sind:

  • Die Freiheit, die du beim Wandern durch die pure Natur erleben möchtest und erleben wirst. Diese Freiheit wird noch größer, wenn zu deiner Packliste auch ein leichtes Zelt oder ein Biwaksack oder eine Outdoor-Hängematte gehören. Auf dem Jakobsweg in Spanien (z.B. am Küstenweg oder Camino Francés) unterwegs zu sein, oder in Frankreich oder Deutschland, und unter freiem Himmel übernachten – näher an der Natur sein geht nicht.
  • Besonders zu Zeiten, wo der Jakobsweg sehr voll ist, was heutzutage leider häufiger vorkommt (insbesondere im Hinblick auf 2021, wo wir wieder ein heiliges Jahr und viele Pilger erwarten können), kann das Jakobsweg-Zelten eine gute Idee sein. So bist du nämlich völlig unabhängig von den Herbergen und nicht darauf angewiesen, noch ein Bett zu bekommen. Auch wenn du zu den Menschen gehörst, die ungern mit Dutzenden anderen in einem Schlafsaal übernachten, kann das Campen auf dem Jakobsweg eine gute Alternative sein.
  • Ein weiterer Vorteil ist, dass du mit einem eigenen Zelt deine Etappen ganz frei gestalten kannst. Statt z.B. 20 Kilometer bis zur nächsten Herberge gehen zu MÜSSEN, kannst du nun dein Zelt fast jederzeit aufstellen und die Tagesdistanz auf diese Weise selbst wählen. Das kann besonders auf Jakobswegen mit oft langen Etappen wie der Via de la Plata hilfreich sein. Auf dem Camino Francés hast du damit kaum ein Problem.

Jakobsweg Zelten: Worauf du achten solltest

3 gute Gründe gegen das Jakobsweg-Zelten

Wollen wir uns fairerweise auch noch die Gegenseite anschauen. Was könnte gegen das Zelten auf dem Jakobsweg sprechen?

  • Deutlich mehr Gewicht auf deiner vermutlich ohnehin schon vollen Packliste
  • Beim Jakobsweg-Zelten hast du nicht immer eine frische Dusche
  • Unter Umständen weniger Komfort beim Schlafen

Ist Zelten auf dem Jakobsweg erlaubt?

Halten dich die Beeinträchtigungen nicht von der Idee ab und hast du trotzdem genügend gute Gründe für dich gefunden? Gut, doch wie sieht es eigentlich mit der rechtlichen Seite aus: Ist das Jakobsweg-Zelten offiziell erlaubt, und unter welchen Umständen?

Hier müssen wir erst einmal die 2 Arten des Zeltens unterscheiden:

  1. Das Zelten auf Campingplätzen am Jakobsweg und in Gärten vor Herbergen
  2. Das sogenannte Wild Campen in freier Natur

Das Zelten auf Campingplätzen und in Gärten von Herbergen ist natürlich kein Problem, wenn du dich anmeldest bzw. bei den Herbergen fragst. Anders sieht es da schon beim wilden Campen aus: Strenggenommen ist das Wild Campen vielerorts verboten.

Bei uns in Deutschland, aber auch in Spanien ist das Wild Campen gesetzlich verboten. In Frankreich und Portugal wird es gerade noch toleriert, während es in Teilen der Schweiz erlaubt ist. Dort gilt je nach Kanton das Jedermannsrecht, das jedem gewisse Grundrechte in der Natur zugesteht. Ähnlich ist es übrigens in Skandinavien. Die folgende tolle Grafik von kusafiri.at zeigt das Ganze  auf einer Karte.

Jakobsweg Zelten Wild Campen

Grafik: kusafiri.at

Die Gründe, warum das Wild Campen in Spanien und Deutschland beispielsweise strenggenommen verboten und in einigen anderen Ländern auch nur toleriert ist, sind klar:

  • Waldbrandgefahr
  • Verschmutzungsgefahr für Wälder und Natur
  • Tiere können gestört werden
  • Naturschutzgebiete können beeinträchtigt werden

Warum Wild Campen auf dem Jakobsweg eigentlich verboten ist & es meistens trotzdem kein Problem ist

Warum du dein Zelt trotzdem mit auf den Jakobsweg nehmen kannst? Abgesehen davon, dass du ja auch die offiziellen Campingplätze und Herbergs-Gärten nutzen kannst, stellt sich nämlich auch die Frage: In welchem Maße ist dieses Gesetz eigentlich gemeint? Denn es ist einleuchtend, dass ein umsichtiger einzelner Mensch, der respektvoll mit der Natur umgeht und wichtige Regeln beachtet, schwer mit einer Horde Dutzender wild campender Menschen zu vergleichen ist, die Natur und Tierwelt stören.

Daher hat sich auf dem Jakobsweg der Satz etabliert: Strenggenommen ist es verboten, dennoch ist es meist kein Problem, WENN du einige Dinge beachtest.

8 Regeln, die du beim Zelten auf dem Jakobsweg unbedingt beachten solltest:

  • Baue dein Zelt nicht in Naturschutzgebieten, auf Viehweiden oder Privatgrundstücken auf
  • Baue dein Zelt erst spät bei Sonnenuntergang auf und am nächsten Morgen vor Sonnenaufgang wieder ab
  • Mache kein Feuer
  • Hinterlasse alles sauber und mache keinen Müll
  • Störe keine Tiere
  • Sei leise
  • Frage ggf. um Erlaubnis, wenn ein Hof in der Nähe ist

Interview zum Zelten mit Empfehlung

Gut, du kennst also die Regeln und hast gute Gründe, den Jakobsweg mit dem Zelt zu bewandern. Lass uns nun zur praktischen Vorbereitung kommen mit der Frage: Welches Zelt ist denn unterwegs sinnvoll und worauf sollte ich beim Kauf achten?

Wortwörtlich das „schwerste“ Argument beim Thema Zelten ist das Zelt an sich. Und wenn du nicht vorhast, den Jakobsweg mit Fahrrad und Zelt zu bestreiten,  so musst du dein Zelt den ganzen Tag tragen über Hunderte von Kilometern Richtung Santiago. Daher sollten wir ein paar Minuten (oder Stunden) auf die Suche nach einem passenden Zelt für uns verwenden.

Erfahrungen von Menschen, die sich auskennen, sind immer Gold wert. Daher habe ich mich umgehört und meinen Bekannten Reinhard interviewt, den ich damals auf dem Jakobsweg kennengelernt habe.

Reinhard1

Reinhard ist ein Pilgerfreund, der 2014 über 3.000 Km von München bis nach Santiago de Compostela gelaufen ist – mit Zelt. Ich habe mit ihm gesprochen:

1.Wie sah deine „Camp“-Ausrüstung aus? Was für ein Zelt hattest du, wie schwer?

Zusätzlich zu der „normalen“ Pilgerausrüstung hatte ich nur mein Ein-Mann-Zelt, Modell „Pathfinder“ von Wechsel, Gewicht ca. 1,7 kg. Zusätzlich eine Thermarest-Isomatte, ein ganz leichter Daunenschlafsack (500 Gramm) und ein aufblasbares Kopfkissen.

2.Wenn jemand auch vorhat, auf dem Jakobsweg zu zelten, worauf sollte er achten bei der Vorbereitung/Kauf des Zelts und unterwegs?

Beim Kauf der Ausrüstung kann ich nur raten, auf Qualität zu achten und falls man nicht so die Kenntnisse hat, sich im Fachhandel beraten zu lassen. Zwar sind Markenprodukte etwas teurer, aber das zahlt sich aus, zum einen am deutlich geringeren Gewicht, zum anderen wird das Equipment beim täglichen Gebrauch stark beansprucht, und einen kaputten Reißverschluss am Schlafsack oder Zelt oder eine undichte Isomatte bringen keine Freude.

Ein freistehendes Zelt kann ich nur empfehlen, damit hast Du völlige Freiheit, wo bzw. auf welchem Untergrund du dein Zelt aufstellst, da es keine Heringe benötigt.

3.Hast du noch einen wichtigen Tipp?

Ansonsten, wenn man keine großen Erfahrungen im Outdoorbereich, speziell mit dem Zelten hat, kann ich es trotzdem nur jedem empfehlen sich zu „trauen“, falls er sich nicht sicher ist, aber doch irgendwie wünscht. Du bist ja nicht in der totalen Abgeschiedenheit oder Wildnis, schlimmstenfalls schickst du alles per Post heim und gehst deinen Weg halt normal weiter, also von Herberge zu Herberge.

Ein Video vom Aufbau des Zelts, das Reinhard nutzt, findest du hier:


Wechsel Tents Kuppelzelt Pathfinder - Travel Line - 1-Personen Geodät Zelt
  • Durch seine spezielle Bauweise ist das Pathfinder 1-Mann Zelt extrem windstabil und gegen Wasserablagerung und Schneeablagerung bestens geschützt
  • Mit seinem sehr kleinen Packmaß (50x15cm) und geringem Eigengewicht ist es ein idealer Begleiter auf Reisen und universell einsetzbar von der Wüste bis in den alpinen Bereich
  • Die freistehende, geodätische Dreibogenkonstruktion bietet gleichzeitig eine große Liegefläche von 230cm und ein gutes Raumangebot bei viel Kopffreiheit
  • Das Innenzelt ist einzeln nutzbar und kann in heißen Regionen auch ohne Überdach verwendet werden
  • Einfache Handhabung durch doppelten Reißverschluss - von unten und oben zu öffnen - und doppelt eingeschlaufte Abspannleinen

Pathfinder Test

 


Empfehlung für Einsteiger: Outdoorer Zelt Trek Santiago

Outdoorer Produktfoto

Wenn du bereit bist, bei der Qualität und Haltbarkeit des Zelts etwas Abstriche zu machen, und dafür deinen Geldbeutel zu schonen, könnte das Outdoorer Zelt Trek Santiago eine Lösung für dich sein. Nicht nur, dass das 1-Mann-Zelt mit 1,2 Kg ohne Verpackung extrem leicht daherkommt; es ist zudem mit gerade mal ca. 70 Euro günstig für ein durchaus gutes Zelt.

jakobsweg-zelten-santiago-cut

Vor allem, wenn du alleine auf dem Camino unterwegs bist und vielleicht noch nicht sicher, ob du in Zukunft häufiger mit Zelt reisen möchtest, kann das Outdoorer Zelt Trek Santiago ein guter Einstieg ins Zelten sein. Für diesen Preis kannst du jedenfalls nicht viel falsch machen und hast zudem kein qualitativ billiges Zelt. Dass im Modelnamen „Santiago“ vorkommt, ist noch eine witzige Anekdote dazu… 🙂

Angebot
mapuera ultraleichtes Trekkingzelt Trek Santiago - EIN-Personen-Zelt Ultraleicht, kleines Packmaß, EIN-Mann-Zelt, Wanderzelt, auch mit Trekkingstöcken aufstellbar - das Leichtzelt für 1 Person
  • Ein-Personen-Zelt: ultraleicht mit ca. 1,25 kg inklusive Zeltstangen (ca. 100 g) und (Heringe ca. 300 g)
  • 1-Mann-Zelt für Wandertouren: Maße: 220 x 75 + 60 x 103/62 cm für 1 Person, kleines Packmaß 39 x 11 x 11 cm - ideales Wanderzelt
  • Ultraleichtes Trekkingzelt: Außenzelt und Boden wasserdicht, Polyester PU mit 5.000 mm Wassersäule - für Regenschutz in der Wildnis und unterwegs
  • Kleines Zelt, ganz groß: 2 Ventilationsöffnungen und 1 großes Mesh-Fenster - als ultraleichtes Zelt für Trekkingtouren unverzichtbar
  • Leichtzelt mit stabilem Gestänge: 2 Stangen aus Duraluminium, Zelt mit Trekkingstöcken, Ästen oder mit 2 Abspannleinen an Bäumen aufstellbar - dieses Trekking-Zelt ist allen Herausforderungen gewachsen

Outdoorer


Nicht vergessen: Isomatte

Isomatte 1

Vor deinem Aufbruch solltest du – sofern du zeltend pilgern gehst – nicht vergessen, eine Isomatte mitzunehmen. Mein Pilgerfreund Reinhard, der 3.000 Kilometer mit dem Zelt unterwegs war, empfiehlt mindestens 5 cm Dicke bei der Isomatte zu wählen. Das ist wichtig, um dich warm zu halten und gut liegen zu können.

Isomatte 2Ein absoluter Knaller ist die Therm-A-Rest NeoAir XLite-Luftmatratze: Ihr Gewicht beträgt in der kleinsten Größe S nur unschlagbare 230 Gramm! Auch die Regular Version mit 320 Gramm ist noch leicht. Preislich liegt die Luftmatratze bei ca. 150 Euro, was nicht wenig ist.

Bedenkt man allerdings, dass beim Pilgern jedes Gramm zählt, so könnte die Wahl dennoch auf die Therm-A-Rest NeoAir XLite fallen. Denn neben dem absoluten Leichtgewicht überzeugt diese auch qualitativ.

Angebot
Therm-a-Rest THERMAREST NeoAir® Xlite® mit Winglock, Größe:R (51 x 183 cm)
  • Eine der bewährtesten, ultraleichten Isomatten auf dem Markt. Mit mehr Wärme pro Gramm als jede andere Matte für drei Jahreszeiten
  • Bequem: 6,4 cm Dicke und interne Kammerstruktur bieten unübertroff ene Stabilität und Stützkraft
  • Warm: Bei der zum Patent angemeldeten ThermaCapture(TM) Technologie wird refl ektierendes Material verwendet, um warme Luft einzuschließen - R-Wert: 4,2 Damenversion 5,4
  • Besonders leicht einzupacken: Volumen sparende Materialien machen die XLite-Matte äußerst kompakt
  • Maße und Gewicht: Größe S 51 x 119 cm - 230g | Größe Wr 51 x 168 cm - 340 g | R - 51 x 183 cm - 340g | RW - 64 x 183 cm - 430g |Größe L 64 x 196 cm - 460g

Du hast Zelt, Isomatte, ggf. ein aufblasbares Kopfkissen und den Rest der Packliste zusammen? Super, dann kann es ja losgehen! 🙂

Wenn du eines der oben vorgestellten Produkte kaufst, erhalte ich eine kleine Provision dafür. Du unterstützt damit also direkt diesen Blog und zahlst natürlich keinen Cent mehr. Ich empfehle nur Produkte, wo ich oder zuverlässige Pilgerfreunde von mir auch wirklich hinterstehen.

Foto: ©Fotolia denis_333

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28 Kommentare.

  1. Nimm doch einen Biwaksack plus ein leichtes Tarp. Da bleibst du gewichtsmässig vermutlich noch etwas unter einem Zelt (kommt sehr auf die verwendeten Produkte an) und hast bei Regen doch etwas mehr Schutz. Da du eh eine Isomatte brauchst, könntest du einen Quilt oder sogar eine Decke verwenden. Dabei kommst du leichter weg als mit einem Schlafsack. Zum Beispiel eine von As Tucas mit Climashield Apex als Isolation. Daune wäre noch leichter.

    • Aus eigene Erfahrung kann ich bestätigen, dass ein Gewitter unterm Tarp, mit Wind aus verschiedenen Richtungen, eine Katastrophe ist. Wer lange unterwegs ist (mehrere Monate), sehnt sich nach einem geschlossenem Raum, der zu allen Seiten hin wind/- und regendicht ist. Nimm z.Bsp. ein Six-Moon Lunar Solo Zelt. Das hält sogar leichtem Schnee stand, das wiegt gerade Mal 700g. Da kommt kein Tarp ran, denn Paracort zum Abspannen muss ja auch noch mit. Ich halte ein Tarp mittlerweile nur noch für einen Overnight oder Mehrtagestouren für sinnvoll. Aber mehr aus Nostalgie, denn Gewicht spart man damit nicht ein!

  2. Guten Abend!
    hat jemand schon Erfahrungen gemacht mit einem 1 Personen-Zelt im Handgepäck bei der Kontrolle am Flughafen?
    Vorraussetzung natürlich ist, Gewicht und Gepäckgrösse bei der jeweiligen Airline eingehalten wird!
    Vielen Dank im Voraus!

    • Guten Tag,
      Ich habe Freunde, welche mal ein Zelt im Handgepäck transportieren wollten. Das Zelt an und für sich war kein Problem, aber man hat ihnen beim Security Check alle Heringe aus Metall weggenommen. Am Zielort mussten sie dann lange nach Heringen suchen… Vielleicht Heringe aus Plastik nehmen?
      Viel Glück!

  3. Hallo, erstmal vielen Dank für die vielen Tipps zum Jakobsweg. Deine Tipps zu dem Zelten müsstest du aktualisieren, dieses von dir vorgeschlagenen Zelte sind alle PU beschichtete, stabile Zelte. Der moderne Hiker nimmt heutzutage Silikon beschichtete Zelte. Die sind federleicht und trotzdem sehr stabil. Mein Zelt für den Jakobsweg ist ein Zelt von Six-Moon-Design und wiegt 700g und es wird mit einem Trekkingstock aufgestellt. Es kostet gerade Mal 260,- EUR. Andere bezahlbare UL Zelte sind gibt es z.Bsp. von Big Agnes, Siera Designs, LightHeart Gear. Kosten unter 400,- EUR.

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