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Zwei der derzeit beliebtesten leichten Wanderschuhe für den Jakobsweg kommen von der 2009 in den Alpen gegründeten Marke HOKA (hier erhältlich):
- der HOKA Challenger
- und der HOKA Speedgoat
Ursprünglich als Laufschuhe bzw. Trailrunningschuhe konzipiert, werden sie jedoch immer häufiger auch zum Fernwandern genutzt.
Nicht nur bei Reddit werden sie gefeiert, auch in meiner Jakobsweg-Community auf Facebook wurde dieser Schuh bei meiner Umfrage im Frühjahr 2026 sehr gelobt und geliked:
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Höchste Zeit also, dass wir uns die Marke und Schuhe einmal genauer anschauen und herausfinden, warum dieser Name inzwischen so beliebt ist – nicht nur unter Läufern, sondern auch Wanderern und Pilgern.
HOKA Trailrunningschuhe: Als Wanderschuhe für den Jakobsweg sinnvoll?
Hast du dich auch gefragt, welches der beiden Modelle besser für dich geeignet ist, ob HOKA Chllenger oder HOKA Speedgoat? Dann habe ich hier einige Erkenntnisse aus meiner Recherche. Sobald ich die Schuhe persönlich testen konnte, werde ich diesen Bericht hier natürlich erweitern mit eigenen Erfahrungen. Kurz gesagt:
„Challenger für easy Trails, Speedgoat für nass & technisch“
So lautet zumindest das wohl zutreffende Fazit eines Reddit-Kommentators. Was das konkret heißt, erkläre ich jetzt. Ich habe die beiden Schuhe einmal miteinander verglichen auf Vor- und Nachteile und welche Erfahrungen Wanderer bisher mit ihnen gesammelt haben. Plus: Für welche Jakobsweg-Routen eignet sich welches Modell am besten?
Der HOKA Challenger…
- gilt als Allrounder und besonders vielseitig, kann gut die verschiedenen Terrains und Gelände
- hat vor allem seine Vorteile auf Asphalt-Passagen (die auf dem Jakobsweg nicht selten sind und definitiv dazugehören) und eignet sich daher besonders für den Camino Portugues und Camino Francés, aber ebenso für den Camino del Norte
- punktet auch im Sommer auf trockenem Untergrund
- ist etwas leichter und komfortabler, hat dafür weniger Grip
- kann etwas langlebiger sein, da sich die Sohle nicht so schnell abnutzt
- Bei Bergfreunde oder Sportscheck oder Amazon erhältlich, und über den eigenen Shop
Der HOKA Speedgoat…
- spielt seine Vorteile vor allem in unwegsamerem und technischem Gelände aus (also z.B. auf den Bergetappen des Camino del Norte oder Camino Primitivo), da die Stollen tiefer sind
- wenn du schnell rutschst oder da etwas ängstlich bist, wäre dieses Modell vll. die passende Wahl für dich
- hat viel mehr Grip, wenn es nass ist und regnet (also ideal zur Nebensaison im Frühjahr oder Herbst, wenn öfter mit Regen zu rechnen ist, oder auch auf Routen wie dem Camino del Norte, wo es aufgrund der Nähe zum Atlantik sowieso öfters regnen kann)
- ist jedoch nicht ganz so gut für Asphalt geeignet
- Bei Bergfreunde oder Sportscheck oder Amazon erhältlich, und über den eigenen Shop
Vergleich HOKA Challenger vs. HOKA Speedgoat für den Jakobsweg
| Hoka Challenger | Hoka Speedgoat | |
|---|---|---|
| Performance | ||
| Grip trocken | ★★★ | ★★★★ |
| Grip nass | ★ | ★★★★★ |
| Asphalt | ★★★★★ | ★★ |
| Techn. Gelände | ★★ | ★★★★★ |
| Komfort / Dämpfung | Weicher, etwas leichter | Straffer, reaktiver |
| Haltbarkeit Sohle | Durabrasion – langlebiger auf Asphalt | Vibram Megagrip – mehr Grip, schneller auf Asphalt abgenutzt |
| Für welchen Jakobsweg? | ||
| Beste Route(n) | Camino Francés, Camino Portugués, gemischtes Gelände | Camino del Norte, Camino Primitivo, Küstenweg |
| Saison | Sommer / trockene Bedingungen | Nebensaison, Frühjahr, Herbst (viel Regen) |
| Passform | Geräumiger – gut für breite Füße | Eher schmal → Wide-Option nutzen! |
| Fazit | ||
| Geeignet für | Allrounder für Pilger mit viel Asphalt und gemischtem Untergrund | Technisches Gelände, Nässe – wer auf Sicherheit beim Grip setzt |
| Empfehlung | Vielseitiger Allrounder | Grip-Spezialist |
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Jakobsweg-Redakteur: Christoph Erkens
Hey, ich bin Christoph und möchte dich hier ehrlich über das Abenteuer Jakobsweg informieren und begeistern. Seit meinen ersten Pilgerreisen 2014 in Spanien und Portugal hat mich der Jakobsweg nicht mehr losgelassen. Buen Camino!