Thermobecher Emsa: Test & Erfahrungsbericht 2019

Thermobecher Emsa im Test

Thermobecher Emsa: In diesem Test & Erfahrungsbericht 2019 stelle ich euch eines meiner Lieblingspackstücke für unterwegs vor.

Ich bin gerne draußen unterwegs und ich liebe Kaffee. Daher lag es auf der Hand, dass ich mich irgendwann nach einem Thermobecher umgesehen habe.

Der Isolierbecher von Emsa – der Emsa Travel Mug (hier erhältlich) – ist wohl der bekannteste von allen. Er ist seit Jahren ein Bestseller und in allen Tests (WDR, Stiftung Warentest) mit vorne dabei – bei mir auch.

Warum? Das verrate ich euch in diesem Erfahrungsbericht.

Warum ich einen Reisebecher gesucht habe

Ein wiederverwendbarer Kaffeebecher hat viele Vorteile. Denn so kann ich überall meinen Lieblingskaffee trinken, sogar beim Reisen, Wandern oder Pilgern in der Pampa. Ich bin also unabhängiger.

Zudem bin ich auch in der Stadt nicht mehr auf Kiosks oder Cafés angewiesen. Ich spare also viel Geld auf Dauer. Doch es gibt noch mehr Gründe dafür.

Umweltschaden durch Pappbecher: Bedrohliche Zahlen

Problem PappbecherZudem helfe ich auch dabei, weniger Abfall zu produzieren. Denn das durch Einweg-Pappbecher entstandene Müllproblem ist enorm.

Unfassbare Mengen an Pappbechern landen täglich im Mülleimer. Einige alarmierende Zahlen von der deutschen Umwelthilfe:

  • 320.000 Pappbecher landen deutschlandweit stündlich (!) im Müll
  • Auf das Jahr hochgerechnet sind das fast drei Milliarden Becher
  • 70% der Deutschen greifen gelegentlich oder häufig zu Coffee to go-Bechern

Die Lösung: Mehrweg-Becher statt Einweg-Becher

Glücklicherweise – so mein Eindruck – bekommen aber mehr und mehr Menschen ein Bewusstsein für das Problem mit den Pappbechern. Zudem gibt es endlich auch seitens der großen Konzerne erste Schritte in Richtung Umweltschutz.

Bei dem Kaffee-Riesen Starbucks beispielsweise gibt es 30 Cent Rabatt, wenn du deinen eigenen Becher mit in die Filiale bringst und befüllen lässt.

Der Markt für wiederverwendbare Thermobecher ist übersichtlich. Zwar vergrößert er sich zurzeit, und kleinere Trends wie Bambus-Becher werden populär.

Doch gibt es immer noch einen klaren Marktführer unter den Bechern – und das ist der Emsa Becher.
Emsa Thermobecher

Welche Kriterien die besten Isolierbecher erfüllen sollten

Es gibt eine Reihe von Kriterien, die ein guter, wiederverwendbarer Becher erfüllen sollte.

Dass der Isolierbecher dicht ist, darüber sollten wir nicht mehr reden. Das ist in meinen Augen im Jahr 2019 Mindestvoraussetzung.

Was ist noch wichtig bei einem Reisebecher, wie dem Emsa?

  • Der Becher hält dicht und ist auslaufsicher
  • Der Becher hält den Inhalt möglichst rund vier Stunden warm
  • Der Becher ist leicht und wiegt bestenfalls um die 500 Gramm
  • Der Becher hat genügend Volumen
  • Der Becher hat eine intuitive Trinköffnung
  • Der Becher kostet nicht die Welt
  • Der Becher muss sich leicht reinigen lassen, am besten spülmaschinentauglich

Diese zwei Becher habe ich getestet

Man muss nicht lange suchen, um den Isolierbecher von der Firma Emsa zu entdecken. Er ist – im wahrsten Sinne des Wortes – in aller Munde.

Contigo vs EmsaIn sämtlichen Testberichten der letzten Jahre (WDR, Stiftung Warentest, NDR) lag er vorne. Man spricht daher auch schon vom „Kultbecher“.

Natürlich habe ich den Emsa Becher daher auch genauer unter die Lupe genommen.

Daneben habe ich auch den Contigo Westloop selber getestet. Dieser Becher ist sogar noch etwas leichter als der Emsa – bei einem höheren Füllvolumen. Anfangs hat mich das ziemlich beeindruckt und vieles hat für den Contigo gesprochen.

Warum ich mich für den Emsa Thermobecher entschieden habe

Doch dann ist mir im Vergleich der beiden Isolierbecher aufgefallen: Die Trinköffnung sowie die Handhabbarkeit beim Trinken und Tragen unterscheiden sich stark.

Ich habe beide getestet und muss sagen: Sie haben mir beim Emsa wesentlich besser gefallen. Daher habe ich mich langfristig für den Emsa Travel Mug entschieden.

Öffnung des Emsa Travel MugWas ist genau der Unterschied beim Trinken?

  • Der Emsa (siehe Foto rechts) hat eine runde Trinköffnung, die das Trinken von allen Seiten ermöglicht. Mit einem Fingerdruck öffnet man die Trinköffnung einmalig. Nun kann man nach Wunsch trinken.
  • Der Contigo hat die Trinköffnung nur an einer Stelle. Zudem muss immer einen Knopf drücken zum Trinken, damit die Öffnung freigegeben wird – das ist auf Dauer und im Vergleich anstrengend und unnötig.

Zudem hält der Emsa Becher mit rund vier Stunden lange genug warm, ist absolut auslaufsicher und lässt sich leicht reinigen, auch in der Spülmaschine.

Ich habe gehört, dass der Starbucks Becher den Kaffee-Geruch stärker annimmt, als der Emsa. Dennoch würde ich für Kaffee und Tee je einen eigenen Becher erwerben.

Denn meine Erfahrung ist: Der Geruch ist schon sehr präsent. War einmal Kaffee in dem Becher, kriegt man diesen Geschmack schwer wieder raus.

Preisentwicklung 2018 & 2019: Emsa Becher

Doch das ist noch nicht alles. Der Kultbecher von Emsa ist zudem wesentlich günstiger zu haben. Der Preis für den 0,3 Liter Becher lag in den letzten zwölf Monaten (2018 und 2019) durchschnittlich bei schlanken 15€, wie das Chart von Idealo, der Preisvergleichsseite, zeigt.

Das ist sehr fair. Denn ich glaube der Hersteller des „Kultbechers“ könnte durchaus auch mehr verlangen angesichts der sehr guten Qualität der Becher.

Emsa Travel Mug Preisentwicklung

Der Contigo Becher dagegen hat einen Durchschnittspreis von rund 23 € – an manchen Tagen war er sogar doppelt so teuer wie der Emsa.

Der Starbucks Becher ist ebenfalls kein unbekannter unter den wiederverwendbaren Bechern. Allerdings ist auch er kaum für 15 Euro zu bekommen, sondern wesentlich teurer.

Verschiedene Ausführungen des Emsa Travel Mug

Es gibt den Emsa Becher bei Amazon in verschiedenen Ausführungen:

  • in 360 ml Volumen
  • in 500 ml Volumen
  • in über einem Dutzend verschiedener Farben
  • mit Henkel (liegt angenehmer in der Hand, nimmt jedoch Platz weg im Rucksack)
  • ohne Henkel (leichter und platzsparender)

Wandern oder pilgern mit dem Emsa Kaffeebecher

Emsa Thermobecher in der Seitentasche beim Wandern und Pilgern

Ob du den Emsa oder einen ähnlichen Isolierbecher bei längeren Pilgerreisen auf dem Jakobsweg mitnehmen solltest, ist Geschmackssache.

Wer Kaffee über alles liebt, wird natürlich viel eher mit dem Gedanken spielen, die gut 400 Gramm mehr mitzunehmen, als ein Gelegenheits-Trinker.

Daher würde ich den Emsa Becher auch nur als optionales Packstück auf meine Packliste setzen. Denn unterwegs bekommst du in den Unterkünften oder Bars entlang des Weges ja eine Tasse Kaffee.

In Spanien hatte ich den Becher auch nicht dabei. Dort habe ich es als Herausforderung gesehen, die vier oder acht Kilometer zu laufen, um dann eine wohlverdiente Tasse Kaffee zu bekommen.

Bei Tagestouren in meiner Heimat oder auf deutschen Jakobswegen, wie dem linksrheinischen Jakobsweg, hatte ich einen Thermobecher aber in den letzten Jahren immer wieder mal dabei (siehe Foto unten mit dem Rhein im Hintergrund).

Da ich in dem Fall keinen Schlafsack etc. mitnehmen muss, kann der kleine Becher auf jeden Fall mit. Zudem passt er – je nach Rucksack – gut in die Seitentasche, wo man schnellen Zugriff hat unterwegs.

Pilgern mit Thermobecher

 

Ein Gedanke zu „Thermobecher Emsa: Test & Erfahrungsbericht 2019

  1. Hey, vielen Dank für deinen Artikel! Ich finde es auch wichtig, dass sich die Umweltbelastung durch die Verwendung von Mehrwegbechern reduzieren lässt. Sowas sollte sich doch jeder anschaffen :)
    Liebe Grüsse
    Silvia

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